Schönes Video eines DJs in Slow Motion. Als nächstes solche Bewegungen stilisieren.
(via kfm)

Schönes Video eines DJs in Slow Motion. Als nächstes solche Bewegungen stilisieren.
(via kfm)
Sophia Gustorff hat einen Text für die Schweizer Musikzeitung geschrieben, der sich mit meinen Sheet Music – Arbeiten befasst.
Kreidler aber hat seine Noten im Griff: Er verrückt Zeichen absichtlich, um Bewusstsein zu schaffen. Er komponiert, nur keine Klänge. Ist sheet music denn überhaupt Musik? Eine fast philosophische Frage, zu der Kreidler klar Stellung bezieht: «Musik muss auch mal raus aus der time-base. Musik ist nicht nur akustisch, sondern hat auch seine [sic!] visuellen Kontexte. Es ist dann immer noch Musik.» Tatsächlich suggerieren nur wenige der Bilder ein akustisches Moment. Kreidlers Antwort täuscht über die Komplexität der Sache hinweg, ebenso wie manches sheet über die seriösen Gedanken ihrer Verwandten: Eine Notenzeile, die sich über die gesamte Breite einer Leinwand zieht. Im vierten Zwischenraum liegt eine kreisrunde Note, sonst ist sie leer. «Asshole», lautet die Überschrift.
https://www.musikzeitung.ch/de/smz/aktuell/2014/12/stille/kreidlers-sheet-music.html#.VL7AxC6RhqF
Wieder mal ein schönes Stück von Alexander Schubert, das Videopiece „Hello“, gespielt vom Decoder Ensemble.
Von David Helbich gibt es wiederum die Werkreihe „Hallo“ für Gitarre, hier #4:
Eine Sammlung von Grafiken, die in der Spektraldarstellung der Musik erkennbar werden, gibt es hier:
http://twistedsifter.com/2013/01/hidden-images-embedded-into-songs-spectrographs/
Daraus:
(„Stripes“ by sippenaken)
(„Flow“ by Disasterpeace)
(„Compass“ by Disasterpeace)
(„Windowlicker“ by Aphex Twin)
Danke für den Tipp, Leo!
Früher auf Kulturtechno: Beautiful Spectrograms
Schöne Arbeit von Celeste Oram – das Video einer Nassrasur wird musikalisch synchronisiert. Ähnlich wie meine Sync-Konzepte in Audioguide – Weight Levels und im Intermezzo.
mirror #1 is a bit like a graphic score, except more concrete and literal, and a bit like tableture, except the score itself is temporal, just like the performance. You could even say the score itself is a performance. I like to think of it as a bit like a live-action video game: how often is a score just as visible to the audience as it is to the players, drip-fed to them in nerve-wracking real-time?
The task set to the performers seems straightforward, yet in actual fact, it’s impossible. But of course, watching people attempt to achieve the impossible is quite gripping – especially as the difficulty level creeps up towards absurdity.
Kürzlich hatte ich hier den französischen Schallwellenbildhauer, gleich hinterher: Carsten Nicolai hat mal die Wörter „yes“ und „no“ skulptural gebannt.
yes/no
2008
two aluminium sculptures on rubber mounting
100 x 15 x 15 cm eachboth elaborately produced sculptures are conceived of acoustic wave forms of the spoken words ‚yes‘ and ’no‘. they reperesents the attempt to materialize the sculptural chararcteristics of sound when flowing through space into a respective visual effigy. the semantic content of the sculptures give answers to unasked questions and hence open up a wide range of interpretation and association. yes/no could additionally be considered a very special portrait of laurie anderson, who originally spoke the two words that have been solidified here.
http://www.carstennicolai.de/?c=works&w=yes_no
Danke für den Hinweis, Martin!
Nicht dass wir das nicht schon gewusst hätten – die gängige Countrymusik ist inhaltlich austauschbar. Wird in diesem Video bewiesen anhand der aktuell 6 erfolgreichsen Countrystücke, die prompt bereits in der selben Tonart stehen.
Gibt es einen Namen dafür, wenn es eine Collage ist und keiner merkt’s?
(via Schlecky)
Vergangenen Herbst fand das Gründungskonzert des Landesjugendensembles für Neue Musik Baden-Württemberg statt, bei dem u.a. mein Stück „Kantate. No future now“ gespielt wurde. Hier ein Trailer. Bei der Aufnahme ist allerdings die Elektronik viel zu leise.
Die Amateur-Radioshow Klingding hat sich letzten Sommer mit den Schlagworten „Diesseitigkeit“ und „Neuer Konzeptualismus“ beschäftigt – der Ankündigung nach jedenfalls. Ich hab nicht mehr als ein paar Minuten geschafft, weil ich den Sprecher unanhörbar finde. Aber euch Hardcore-Konzeptualisten kann man’s ja vorsetzen.
Steven Waller stellt die Theorie auf, dass die Steine von Stonehenge derart aufgestellt wurden, wie es Auslöschungen von Schallwellen gibt, wenn zwei Flötisten nebeneinander auf einem Feld spielen. An gewissen Punkten im Raum hört man durch die Interferenzen fast nichts – wie wenn ein Stein vor einem stünde, der das Hören dämmt.
He has been able to show how two flutes played in a field can produce an auditory illusion that mimics in space the position of the henge’s pillars.
Mr Waller presented the idea at the AAAS meeting in Vancouver, Canada.
He told the BBC: „My theory is that the ancient Britons, when they were hearing two pipers in a field, were experiencing sound wave interference patterns, where in certain locations as you walked around the pair of pipers, you would hear loud or quiet zones.
„If you could look at it from an overhead view, it would look like the spokes of a wheel. And, as you walk around the circle, every time you come to one of these sound-wave cancellation points, it feels like there is this massive invisible object in front of you.
http://www.bbc.co.uk/news/science-environment-17073206
Bislang galt der Florenzer Dom, dessen Architektur einhergeht mit den Proportionen der Motette „Nuper Rosarum Flores“ von Guillaume Dufay als ziemlich altes (1436) Beispiel der Kombination von Architektur und Musik. Was nach dieser Theorie dann aber doch noch zeitlich gut getoppt würde.