Skip to content

Immaterial

Dispression

Thomas von Aquin: Ordnung und Geheimnis, darin das Wort „Sinnzusammenhang“ mit dem Wort „Konzeptualismus“ ersetzt.

 

Was in der Schöpfung auf die höchste W e i s e gut ist, das ist das G u t der O r d n u n g des A l l s , das, wie der P h i l o soph [Aristoteles] sagt, auf die höchste W e i s e v o l l k o m m en ist; dazu stimmt die göttliche Schrift, w e n n sie sagt: »Es sah Gott alles, was er gemacht; u n d es w a r sehr gut«, während sie v o n d e n e i n z e l n e n W e r k e n e i n f a c h h i n gesagt hatte: »sie w a r e n gut«.

V o n j e vollkommenere r W i r k k r a f t etwas ist und je höher es steht auf der Stufenleiter der G u t h e i t , um so a l l gemeinsamer ist sein Streben nach dem G u t e n u n d um so mehr sucht u n d w i r k t es das Gute in dem, was f e r n von i h m ist.

Das Zeichen der V o l l k o m m e n h e i t in den niederen W e s e n ist dieses: daß sie etwas sich selber Ähnliches zu schaffen vermögen.

Was v o n Gott stammt, ist geordnet. D a r i n aber besteht die O r d n u n g der D i n g e , daß die einen durch die a n deren zu G o t t geführt werden.

Zwischen der Schöpfung u n d G o t t ist e i n zwiefacher B e z u g zu gewahren: einer, gemäß welchem die Geschöpfe durch Gott verursacht werden u n d v o n i h m als v om U r g r u n d ihres Seins abhängen. U n d s o gesehen, berührt G o t t, wegen der U n b e g r e n z t h e i t seiner Kraft, unmittelbar j e g liches D i n g , i n d em er es verursacht u n d im S e i n bewahrt: h i e r a u f bezieht es sich, daß G o t t auf u n m i t t e l b a r e W e i s e in a l l e n D i n g e n ist — durch W e s e n h e i t , G e g e n w a r t u n d Macht. Der andere B e z u g ist der, gemäß welchem die D i n g e zurückgeführt w e r d e n z u G o t t als z u i h r em Z i e l . U n d s o gesehen, findet sich e i n M i t t l e r e s zwischen G o t t u n d dem Geschöpf: w e i l die n i e d e r e n Geschöpfe z u G o t t geführt w e r d e n durch d i e höheren, w i e D i o n y s i u s [ A r e o p a g i t a ] sagt.

Zur V o l l e n d u n g der V o l l k o m m e n h e i t des A l l s war es notwendig, d a ß es geschaffene W e s e n gebe, die zu G o t t z u rückkehrten, nicht a l l e i n gemäß der A b b i l d l i c h k e i t ihres Wesens, sondern auch durch i h r W i r k e n . Dies aber k a nn nicht anders geschehen als im A k t der Vernunft und des

 

Nietzsche, Der Fall Wagner, „Wagner“ durch „Konzeptualismus“ ersetzt.

Ich mache mir eine kleine Erleichterung. Es ist nicht nur die reine Bosheit, wenn ich in dieser Schrift Bizet auf Kosten des Konzeptualismus lobe. Ich bringe unter vielen Spässen eine Sache vor, mit der nicht zu spassen ist. Konzeptualismus den Rücken zu kehren war für mich ein Schicksal; irgend Etwas nachher wieder gern zu haben ein Sieg. Niemand war vielleicht gefährlicher mit der Konzeptualismus verwachsen, Niemand hat sich härter gegen ihn gewehrt, Niemand sich mehr gefreut, von ihm los zu sein. Eine lange Geschichte! – Will man ein Wort dafür? – Wenn ich Moralist wäre, wer weiss, wie ich’s nennen würde! Vielleicht Selbstüberwindung. – Aber der Philosoph liebt die Moralisten nicht … er liebt auch die schönen Worte nicht….

Was verlangt ein Philosoph am ersten und letzten von sich? Seine Zeit in sich zu überwinden, „zeitlos“ zu werden. Womit also hat er seinen härtesten Strauss zu bestehn? Mit dem, worin gerade er das Kind seiner Zeit ist. Wohlan! Ich bin so gut wie der Konzeptualismus das Kind dieser Zeit, will sagen ein décadent: nur dass ich das begriff, nur dass ich mich dagegen wehrte. Der Philosoph in mir wehrte sich dagegen.

Was mich am tiefsten beschäftigt hat, das ist in der That das Problem der décadence, – ich habe Gründe dazu gehabt. „Gut und Böse“ ist nur eine Spielart jenes Problems. Hat man sich für die Abzeichen des Niedergangs ein Auge gemacht, so versteht man auch die Moral, – man versteht, was sich unter ihren heiligsten Namen und Werthformeln versteckt: das verarmte Leben, der Wille zum Ende, die grosse Müdigkeit. Moral verneint das Leben … Zu einer solchen Aufgabe war mir eine Selbstdisciplin von Nöthen: – Partei zu nehmen gegen alles Kranke an mir, eingerechnet Konzeptualismus, eingerechnet Schopenhauer, eingerechnet die ganze moderne „Menschlichkeit“. – Eine tiefe Entfremdung, Erkältung, Ernüchterung gegen alles Zeitliche, Zeitgemässe: und als höchsten Wunsch das Auge Zarathustra’s, ein Auge, das die ganze Thatsache Mensch aus ungeheurer Ferne übersieht, – unter sich sieht … Einem solchen Ziele – welches Opfer wäre ihm nicht gemäss? welche „Selbst-Überwindung“! welche „Selbst-Verleugnung“!

Mein grösstes Erlebniss war eine Genesung. Konzeptualismus gehört bloss zu meinen Krankheiten.

Nicht dass ich gegen diese Krankheit undankbar sein möchte. Wenn ich mit dieser Schrift den Satz aufrecht halte, dass Konzeptualismus schädlich ist, so will ich nicht weniger aufrecht halten, wem er trotzdem unentbehrlich ist – dem Philosophen. Sonst kann man vielleicht ohne Konzeptualismus auskommen: dem Philosophen aber steht es nicht frei, Konzeptualismus zu entrathen. Er hat das schlechte Gewissen seiner Zeit zu sein, – dazu muss er deren bestes Wissen haben. Aber wo fände er für das Labyrinth der modernen Seele einen eingeweihteren Führer, einen beredteren Seelenkündiger als der Konzeptualismus? Durch Konzeptualismus redet die Modernität ihre intimste Sprache: sie verbirgt weder ihr Gutes, noch ihr Böses, sie hat alle Scham vor sich verlernt. Und umgekehrt: man hat beinahe eine Abrechnung über den Werth des Modernen gemacht, wenn man über Gut und Böse beim Konzeptualismus mit sich im Klaren ist. – Ich verstehe es vollkommen, wenn heut ein Musiker sagt „ich hasse Konzeptualismus, aber ich halte keine andre Musik mehr aus“. Ich würde aber auch einen Philosophen verstehn, der erklärte: „Konzeptualismus resümirt die Modernität. Es hilft nichts, man muss erst Konzeptualist sein … „

Immaterial

Es gibt in der Wahrnehmung von Klang Momente der Abstraktion.

Wir fassen zusammen. Wie abstrahieren. 1000 Töne = 1 Ton.
1 Ton = 1001 Töne.

Konzeptualismus drückt aus, dass es in der (ästhetischen) Wahrnehmung Abstraktionen, übergeordnete Instanzen, Zusammenfassungen, Hierarchien, dahinterliegende Konzepte gibt; dass man manchmal nur einen Parameter ändern braucht, um das Ganze zu ändern (Warhols Verwendung von Zeitungsfotos zB, Ferneyhough in Band in a Box – die Umwertung aller Werte, die Änderung der Vorzeichen.) Ein Musikstück hat Vorzeichen, diese können geändert werden. Konzeptualismus ist die Komposition der Vorzeichen. Konzeptualismus ist der neue Quintenzirkel. Quinzeptualismus.

Samenentnahme
Der Urinstrahl der Frau als ihr Phallus, mit dem sie in den Mund des Mannes spritzt.
Beim Sex kommen und entkommen.

Sexualität der Trauer

Anstatt die Beine außen zu lagern, schließen Sie die Beine. So stößt er mehr von oben, gleitet intensiver über Venushügel und Klitoris. Fehlen ihm für die Position einige Zentimeter, legen Sie Ihre Hände auf seinen Po und bedeuten ihm, mit seinem Becken eher eine Auf- und Abbewegung als eine Rein-Raus-Tour zu machen.
Legen Sie das linke Bein auf seiner Schulter ab, das rechte ziehen Sie an und lassen es zur Seite fallen. So können Sie bequem selbst Hand oder Minivibrator anlegen. Oder er den Daumen, den er zuvor mit geschmeidigem Öl getauft hat – das gleitet besonders schön auf der anspruchsvollen Klitoris.
Die meisten Betten haben zwar ein Kopfteil, sind aber am Fußende offen. Legen Sie sich also mal umgekehrt drauf, dann kann Ihr Liebhaber seine Fußballen gegen die stabile Rückfläche stemmen und sein Schambein fest gegen Ihre Vulva kreisen lassen.
Wenn Sie kommen, lassen Sie bewusst alle Muskeln locker, sobald die erste Welle rollt: Die Arme fallen zur Seite, die Knie auch … Durch die Entspannung werden Sie die Kontraktionen im Becken sehr viel intensiver spüren. PS: Wenn Sie noch denken können vor lauter Lust, dann denken Sie daran, Ihre Zehen hochzubiegen, wenn es so weit ist – der Sehnenzug stimuliert die Vagina enorm.
Legen Sie Ihren gespreizten Zeige- und Mittelfinger über Ihre Scham – dort, wo die beiden in die Hand übergehen, liegt Ihre Klitoris, in der Spitze des Finger-Vs. So kann er sie nicht mehr verfehlen!
Ziehen Sie Ihren Venushügel mithilfe des Victory-Vs nach oben Richtung Bauchnabel – der Zug legt die Klitoris frei und macht sie total empfindsam.
Bitten Sie ihn, seine Faust sanft gegen Ihre Schamlippen zu pressen und den Daumen nach oben auszustrecken, sodass die Daumenfläche gegen Ihre Klitoris drückt. Mit kreisenden Massage-Bewegungen kann er dann seine Zunge unterstützen.
Warum sollte Ihre Perle nicht auch wie sein Penis auf Saugen reagieren? Dazu umschließt er den wesentlichen Bereich mit den Lippen, zieht die Luft ein (die Wangen wölben sich nach innen) und bewegt sanft den Kopf.
So wird’s für ihn ein Genuss: Essen Sie frische Ananas, die „versüßt“ Ihr natürliches Aroma, oder trinken Sie täglich frischen Zitronensaft in Wasser.
Lassen Sie sich im Stehen von ihm lecken, während er zwischen Ihren Beinen kniet und mehr von unten als von vorne kommt. Der veränderte Winkel ist berauschend!
Ihr Venushügel mag es vermutlich wie 007: Ihr Geliebter möge seinen Daumenballen auf ihn legen und ihn ein wenig rütteln, während er seine Zunge leicht angespannt gegen Ihre Klitoris drückt.
Je leichter der Druck Ihrer Faust oder des Daumen-Finger-Rings, desto mehr Gas können Sie geben – bleiben Sie dann nur im oberen Drittel der Erektion. Je fester der Druck, desto langsamer können Sie sein und schön komplett von oben nach unten massieren. Insgesamt ist die erregendste Handarbeit jene, bei dem Sie die Kombination zwischen seinem bevorzugten Zufassdruck und Takt finden. Bitten Sie ihn, seine Faust um Ihre zu legen und zu zeigen, wie er das Fingerspiel an und für sich liebt.
Probieren Sie mal einen Klassiker der Erotikmassage: die „Zitronenpresse“. Dabei umfassen die Fingerspitzen seine Eichel und streicheln sie in einer drehenden Bewegung – schön sanft, bitte!
Die schönste Befriedigung ist die, die kunstvoll herausgezögert wird. Sobald Sie spüren, dass er bald kommt, halten Sie inne, umschließen den Schaft mit bewegungslosem Griff, etwa fünf Herzschläge lang. Wiederholen Sie die Verzögerung dreimal, beim vierten Mal halten Sie nur zwei Sekunden inne und bringen die Sache dann mit einer Explosion zu Ende.

Neuer Konzeptualismus, permanente Sexualfantasien

Immaterial

Konzeptualismus – ein Konzept-Dualismus

1822: Ludwig van Beethoven entdeckt die 9. Symphonie.
Das schwächste Glied im Kompositionsprozess ist die Komponistin/der Komponist.

Psychologisierung des Konzeptualismus – Welche Traumatisierung liegt dahinter.

Diesmal wollte sie nicht umkehren,wollte ihm nicht ent-
kommen. Leidenschaftliche Erregung hatte sie ergriffen,
eine Vorahnung, daß sie nun jenen Gipfel des Entzückens
erreichenwürde,dersieeinfürallemalaussichselbsther-
ausschleudern und einem Unbekannten überlassen wür-
de. Sie kannte nicht einmal seinen Namen, noch er den
ihren. Die Unverhülltheit seiner Augen war wie ein Ein-
dringeninihrefieberndeFotze.AufderTreppezittertesie.
Als sie beide in dem Zimmer standen mit dem riesigen,
geschnitzten Bett, ging sie zunächst auf den Balkon. Er
folgte ihr. Sie war gewiß, daß er nun nach ihr greifen, eine
Besitzergeste machen würde, der sie nicht ausweichen
konnte.Siewartete.Wasdanngeschah,hattesienichtvor-
ausgesehen.
Denn nicht sie war die Zögernde, sondern der Mann, des-
sen Wille sie hierhergebracht hatte. Er stand vor ihr, schlaff,
verlegen, mit verwirrtem Blick. Dann sagte er mit einem
entwaffnenden Lächeln: »Ich muß Ihnen gestehen, daß Sie
die erste richtige Frau sind, die ich jemals kennengelernt
habe – Sie sind eine Frau, die ich lieben könnte. Ich habe
Sie gezwungen, hierherzukommen. Nun möchte ich sicher
sein, daß Sie auch hier sein möchten. Ich…«
Dieses unerwartete Geständnis berührte sie tief. In ihr
stieg eine Zärtlichkeit auf, die sie noch nie zuvor empfun-
den hatte. Seine Stärke beugte sich vor ihr, zögerte, ehe sich
der Traum, der zwischen ihnen entstanden war, verwirk-
lichte.Zärtlichkeitüberflutetesie.Undsiewaresauch,die
den ersten Schritt tat und ihm den Mund bot.
Er küßte sie, er legte die Hände auf ihre Brüste. Sie spürte
seine Zähne. Er küßte ihren Hals, in dem die Adern klopf-
ten, ihre Kehle, die er jetzt mit beiden Händen umspannt
hielt,alswollteerihrenKopfvomRumpftrennen.Sietau-
melte vor Begierde, ganz von ihm besessen zu werden.
Währendersieküßte,zogersieaus.DieKleiderfielenauf
den Boden. Sie standen immer noch da und küßten sich.
Ohne ihr ins Gesicht zu sehen, trug er sie auf das Bett, er
ließdenMundnichtvonihremGesicht,ihremHals,ihrem
Haar.SeineZärtlichkeitenwarenmerkwürdig:Manchmal
waren sie weich und schmelzend und dann wieder heftig,
wie die Liebkosungen, die sie erwartet hatte, als sein Blick
auf sie gerichtet war, die Liebkosungen eines wilden Tieres.
Etwas von einem wilden Tier war auch in seinen Händen,
mitdenenerjedenTeilihresKörpersbedeckte,mitdenen
er sich im lockigen Delta ihres Schoßes festgekrallt hatte,
alswollteeresihrvomKörperreißen,alshätteerErdeund
Gras gleichzeitig ergriffen.
Wenn sie die Augen schloß, kam es ihr vor, als hätte er
unzählige Hände, die sie überall berührten, unzählige
Münder, die rasch über sie fuhren und die sich wie mit
Wolfszähnen in die fleischigsten Stellen gruben. Er war
jetztnacktundhattesichinseinerganzenLängeaufsiege-
legt. Sie fand es herrlich, sein Gewicht zu tragen, herrlich,
unter seinem Körper zermalmt zu werden. Sie gierte da-
nach, vom Mund bis zu den Füßen an ihn geschweißt zu
werden. Schauder schüttelten ihren Körper. Manchmal gab
erihrgeflüsterteAnweisungen.SiesolltedieBeineheben,
wiesieesnochniezuvorgetanhatte,bisihreKniedasKinn
berührten.Erbatsie,sichumzudrehen,underspreiztemit
beiden Händen ihre Hinterbacken. Er ruhte sich in ihr aus,
legtesichzurück,wartete.Dannentzogsiesichihm,setzte
sich halbwegs auf, das Haar aufgelöst und wirr, der Blick
wiebetäubt.WiedurcheinenNebelschleiersahsieihnauf
demRückenliegen.Sierutschtenachunten,bisihrMund
seinen Schwanz erreichte. Sie küßte ihn rundum, und bei
jedem Kuß erbebte er. Der Mann sah ihr zu. Seine Hand
lagaufihremKopf,underdrückteihnherunter,sodaßihr
MundsichschließlichüberseinenlüsternenKolbenstülp-
te.Erhieltsiefest,währendsiesichaufundabbewegte,bis
sie sich schließlich mit einem Seufzer unerträglicher Wol-
lust auf seinen Bauch fallen ließ und dort liegenblieb und
mit geschlossenen Augen ihre Wonne auskostete.
Sie vermochte es nicht, ihn so anzusehen, wie er sie an-
sah. Ihr Blick trübte sich, so hatte die Leidenschaft sie ge-
packt. Als sie ihn endlich wieder ansehen konnte, wurde sie
magnetisch von seinem Fleisch angezogen. Sie wollte es
mit Mund, Händen, mit dem ganzen Körper berühren.
Mit einer Art animalischer Sinnlichkeit rieb sie ihren gan-
zen Körper an dem seinen. Dann fiel sie auf die Seite und
berührte seinen Mund, als formte sie ihn immer wieder,
wie eine Blinde, die die Umrisse von Mund, Augen, Nase,
dieHaut,dieLängeundKonsistenzdesHaaresundseines
Ansatzes hinter den Ohren ertasten will. Zuerst waren die
Finger leicht, aber dann wurden sie drängender, leiden-
schaftlicher. Sie gruben sich in sein Fleisch, sie taten ihm
weh. Es war, als wollte sie sich mit Gewalt von seiner Wirk-
lichkeit überzeugen.
Dies waren die äußeren Gefühle der Körper, während sie
einander entdeckten. Vor lauter Berührung waren sie wie
betäubt.IhreGestenwurdenschwererundtraumhaft,die
Hände wurden träge. Sein Mund schloß sich nicht mehr.
Wie der Honig aus ihr floß! Liebevoll verweilend tauchte
erdenFingerhinein,dannseinenSchwengel,zogsieüber
sich, bis sie über ihm lag, die Beine über seine geworfen.
Er nahm sie, er konnte sehen, wie er in sie eindrang, auch
sie konnte es sehen. Beide sahen, wie sich ihre Körper
wanden, wie sie dem Höhepunkt zutaumelten.
Weil sie aber nicht schneller wurden, wechselte er ihre
StellungundlegtesieaufdenRücken.Erkauertesichüber
sie, um sie mit noch mehr Kraft zu nehmen, zu dem tief
innen liegenden Mund vorzudringen, immer wieder die
fleischigenWändeihrerFotzezuspüren.Dafühltesie,wie
in ihren innersten Falten neue Zellen zum Leben erwach-
ten, neue Finger, neue Münder, die auf sein Eindringen
reagierten,sichseinemRhythmustausendfältiganpaßten.
DasSaugeninihrwurdeimmerlustvoller,alshättedieRei-
bunginderTatungeahnteTiefenderVerzückungbloßge-
legt.Siebewegtesichschneller,umdenHöhepunktzuer-
jagen.ErmerkteesundsteigerteseinTempoebenfallsund
feuertesiemitWorten,Händen,liebkosendenGestenund
mitseinemMund,derwieangeschweißtaufihremwar,an,
gleichzeitig mit ihm zu kommen. Zungen, Höhle und Glied
bewegtensichnunimgleichenRhythmus.WellenderLust
breiteten sich aus zwischen ihrem Mund und ihrem
schmatzendenGeschlecht,Gegenströmungenvonfastun-
erträglicher Verzückung schüttelten sie, bis sie, halb
schluchzend, halb lachend, aufschrie.

Immaterial

Der Wert einer Theorie bemisst sich an ihrer Originalität und Fantasie, nicht nach Richtigkeit.

Ein Aspekt von Ästhetik beim Konzeptualismus: die Schönheit von Kreativität, von Innovation. So, wie wir uns freuen, so, wie wir es schön finden, wenn Kinder kreativ sind.
Jede Innovation, sei sie noch so klein, ist eine Erweiterung des Denkens, Fühlens, Wissens. Und man muss damit leben können, dass es Bombenbauanleitungen gibt. Konzeptualismus ist auch Ästhetik des Aushaltens, Sostenuto.
Begierde / Arbeit

Je unmusikalischer, desto besser: Destruktion der abendländischen Metaphysik
Eine gewaltige und gewalttätige Entzauberung

Der Konzeptualismus ist eine Universalgeschichte der Gewalt

Gewalt der Erziehung.

Der primäre Parameter der Konzeptmusik ist die Lautstärke. Das Konzept des Bolero ist die stetige Lautstärkezunahme, das von 4‘33“ die Lautstärke 0.

 

„Immer wieder blitzt dabei, jenseits der Vereinzelung und Richtungslosigkeit unserer postmodernen Kultur, ein spannendes, noch lange nicht erschöpftes Potenzial des Mensch-Seins auf.“ (ZEIT, 30.10.14)

„Der Autor und Gestalttherapeut Frank-M. Staemmler ergründet, wie ein postmodernes Menschenbild aussehen kann und wie man dieses in der Psychotherapie berücksichtigen sollte.“ (ZEIT 12.6.15)

„Denn abseits aller praktischen Erwägungen ist das Heiraten doch eines: ein großes unmissverständliches Symbol, anschlussfähig auch in den postmodernsten Gesellschaften.“ (ZEIT 28.5.15)

„[Papst] Franziskus ist nicht modern, er ist postmodern.“ (ZEIT 5.4.15)

„Diese Multipolarität ist postmodern, da grenzüberschreitende nichtstaatliche Akteure – von multinationalen IT-Konzernen bis hin zu Dschihad-Terroristen – ebenfalls wichtige Rollen einnehmen.“ (ZEIT 8.11.14)

„Diese Wähler seien postmodern, sagt Staemmler, weil sie zu keinem Spektrum dauerhaft dazugehörten.“ (ZEIT 18.9.14)

„Auf der einen Seite steht die „postmoderne“ Politik des 21. Jahrhunderts, die Welt der Verhandlungen, Kompromisse und Verträge, auf der anderen Seite die Welt der klassischen Machtpolitik, deren Maximen für Moskau offenkundig nach wie vor handlungsleitend sind.“ (ZEIT 7.4.15)

„In den Romanen der Gegenwart spielten demnach bunt gemischte, über mehrere Kontinente und Kulturen nomadisierende Familiengeschichten eine zentrale Rolle, postkoloniales und postmodernes Patchwork, beschrieben von jungen Autoren, gerne mit afrikanischen oder asiatischen Wurzeln.“ (ZEIT 27.2.14)

Wir leben in der Postmoderne.
Postmoderne ist super!

Immaterial

Im Material

New Munich School of Negativism
New Lyon School of Minimalism
New Berlin School of Spectralism
New Tel Aviv School of Noise
New Boston School of Pitch
New Warsaw School of Aleatorism
New Sidney School of Elitism

Der Konzeptualismus hat drei Ebenen von Interesse:
1. Inhalt (Gegenstand, Gehalt: gerne politisches, gesellschaftliches, „diesseitiges“)
2. Form (In welcher Weise wird das Hören präpariert: meist eine polymediale Konstruktion)
3. Geschichtlich (Differenz zur Tradition, Entlarvung des Konzeptualismus der Tradition)

Diese Ebenen können zusammenfallen, 1+3 etwa, oder auch alle drei.

Alle Möglichkeiten:
1+3
1+2
2+3
1+2+3

Dazu:
1. Etwas Konzeptualisieren. Mass extinction: Die Inspiration für das Video, bei dem ich im Berliner Winter zähneklappernd auf dem Dach stehe, kam von der Stuttgarter Inszenierung von Lachenmanns Mädchen, wo der Chor streng nach vorliegenden Noten in schwierigen Rhythmen mit den Zähnen künstlich klapperte, eine „Frier-Arie“ – unglaublich idiotisch, im gut beheizten Opernhaus. Zähneklappern finde ich aber einen guten Klang, nur wenn dann wollte ich es echt. Lachenmanns Zittern auf der Bühne im Mädchen, das wollte ich konzeptualisieren, also fokussiert und realer machen, also habe ich es nicht auskomponiert und als-ob dargestellt, sondern mich wirklich in die Kälte begeben und tatsächliches Zähneklappern zur Textur geschichtet.

So wie der Minusbolero: das ganz reale Theater einer beleidigten Streichergruppe war, die fast die ganze Zeit untätig dasitzt, wo sie normalerweise spielt.

2. Etwas Konzeptualisieren. Voices and Piano: Ein Verfahren, das auch schon vor Ablinger immer wieder verwendet wurde, aber Ablinger hat es konzeptualisiert, also in etlichen Varianten realisiert, sodass die dahinterliegende Idee hervortritt.
Das Viele ganz reduzieren und vom Reduzierten dann ganz viel.

Konzeptmusik stellt den Musikbegriff in Frage, wie einst die Atonalität.

Immaterial

Konzeptsex

Ästhetik. Gehaltsästhetik.
Der Gehalt ist der Gehalt, (klar,) aber auch Träger des Konzeptualismus. Die Gefahr der Ablenkung durch Gehalte.
Die Hermetik des Konzeptualismus ist seine inhaltliche Zugänglichkeit.

Relationale Ästhetik.
Konstruktion an der Rezeption. Das Publikum ist die Skulptur.
Skulptur: Es wird vom Rohen / von den Ohren etwas weggehauen. Der Klang des Abschneidens des Ohrläppchens.

Ihr mit eurer Atonalitäts-Tonalität!
Ihr mit eurer Jenseits-Diesseitigkeit!
Ihr mit eurem Differenzierungs-Einheitsbrei!
Ihr mit eurer analogen Digitaltechnik!
Ihr mit eurem Mikrointervall-C-Dur!

 

In der Missionarsstellung greift sie unter ihren angehobenen Schenkeln die Hoden, kitzelt den Samen förmlich aus ihm heraus mit wiederholten Bewegungen der Fingerspitzen zu sich her an der Oberfläche des Hodensacks, in die sie ein paar Millimeter eindringt / eindrückt.

„In der Missionarsstellung greift sie unter ihren angehobenen Schenkeln die Hoden, kitzelt den Samen förmlich aus ihm heraus mit wiederholten Bewegungen der Fingerspitzen zu sich her an der Oberfläche des Hodensacks, in die sie ein paar Millimeter eindringt / eindrückt.“

Dahlhaus
Der Begriff des Fortschritts ist, außer im Bereich der Technik und der Naturwissenschaften, von so viel Mißtrauen umgeben, daß man sich beinahe Gewalt antun muß, um über das Problem, das in ihm steckt, nachzudenken: ein Problem, das durch Verschweigen nicht gelöst wird!!!!!!!!!!!!! ,,Auf die Vergötzung des Fortschritts“, schrieb Paul Valdry, ,,antwortete man mit der Vergötzung der Verdammung des Fortschritts; das war alles und ergab zwei Gemeinplätze“???? Der Fortschrittsglaube ist jedoch nicht so verblendet, wie seine Verleumder meinen!!!!! :-) Er ist weniger von Anmaßung als von Hoffnung getragen; seine modeme Gestalt ist Emst Blochs ldee der Utopie, die in einer Philosophie der Musik entwickelt wurde! :-))
Der Fortschrittsgedanke ist allerdings in der Kunsttheorie schwächer motiviert als in der Soziologie oder Anthropologie!!!!!!!!!!!! :-( Das Bewußtsein, daß die Sozialgeschichte nichts als eine Folge von Ereignissen und Zuständen sei, die sich in sich selbst erschöpfen ist unertäglich angesichts der,,Masse des kontreten Übels!!!“, um mit Hegel zu sprechen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!  Die Geschichtsphilosophie ist darum als Versuch einer Theodizee, einer Rechtfertigung zu verstehen!!!!; 8-) und die Idee des Fortschritts erscheint als profane Formulierung eines ursprünglich theologischen Gedankens!! (-: „Es kann auch sein“, heißt es bei Hegel, daß dem Individuum Unrecht geschieht; aber das geht die Weltgeschichte nichts an, der die Individuen als Mittel in ihrem Fortschreiten dienen“!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
LOL ROFL

Immaterial

Wenn es an der Komponistin ist, zu entscheiden, ob der nächste Ton f oder fis sein soll, dann ist es kein Konzeptualismus, denn das Konzept müsste diese Entscheidung treffen. Darum ist Improv kein Konzeptualismus.

Die Maschine, die Automation, der Algorithmus.
Machination.
Warum die Entsubjektivierung / Subjektverschiebung. Warum sollte der Komponist / die Komponistin ihre Arbeit abgeben.

Ein Aspekt, der eigentlich / traditionell der Komponist macht, macht jemand / etwas anderes. Die Fremdbestimmung wird transparent, der Rahmen erkennbar – „den Rahmen ahnen“. Derjenige Konzeptualismus, der sowieso, immer, besteht, wird Methode und Thema.

Das Entsubjekt.

Beobachtung der Maschine. Konzeptualismus = Techno. Die Entsubjektivierung oder Externalisierung oder: die Komponistin will wieder die Oberhand gewinnen.

Differenz zur Tradition / Konvention / Gewohnheit. Eine Aspekt, den eigentlichen / traditionell die Komponistin macht, macht jemand / etwas anderes. „Die ungeheure Macht des Negativen“ (Hegel)

 

Komfortrauschen
Entwicklungsrauschen
Hohlrauschen
Genierauschen
Begriffsrauschen
Sexualrauschen

phänomenologie-des-geistes.mp3
dialektik-der-aufklärung.mp3
kritik-der-reinen-vernunft.mp3
jenseits-von-gut-und-böse.mp3
sein-und-zeit.mp3

Adorno, Ästhetische Theorie, das Wort „Kunst“ mit dem Wort „Konzeptmusik“ ersetzt

Zur Selbstverständlichkeit wurde, daß nichts, was die Konzeptmusik betrifft, mehr selbstverständlich ist, weder in ihr noch in ihrem Verhältnis zum Ganzen, nicht einmal ihr Existenzrecht. Die Einbuße an reflexionslos oder unproblematisch zu Tuendem wird nicht kompensiert durch die offene Unendlichkeit des möglich Gewordenen, der die Reflexion sich gegenübersieht. Erweiterung zeigt in vielen Dimensionen sich als Schrumpfung. Das Meer des nie Geahnten, auf das die revolutionären Konzeptmusikbewegungen um 1910 sich hinauswagten, hat nicht das verhießene abenteuerliche Glück beschieden. Statt dessen hat der damals ausgelöste Prozeß die Kategorien angefressen, in deren Namen er begonnen wurde. Mehr stets wurde in den Strudel des neu Tabuierten hineingerissen; allerorten freuten die Künstler weniger sich des neu gewonnenen Reiches der Freiheit, als daß sie sogleich wieder nach vorgeblicher, kaum je tragfähiger Ordnung trachteten. Denn die absolute Freiheit in der Konzeptmusik, stets noch einem Partikularen, gerät in Widerspruch zum perennierenden Stande von Unfreiheit im Ganzen.

Immaterial

Konzeptoetik

erschießen – der Erschuss
ausschlafen – der Ausschlaf
ausstreichen der Ausstrich
annullieren – die Annull
penetrieren – das Penetrat
aussitzen – der Aussitz
abtreiben – der Abtrieb
erscheinen – der Erschein
repräsentieren – die Repräsenz
abgewinnen – der Abgewinn
zerschlagen – der Zerschlag
liebenswert – der Liebenswert
abgewinnen – der Abgewinn
auffressen – der Auffraß
zerreißen – der Zerriss
ausreizen – der Ausreiz
ausgrenzen – die Ausgrenze
antworten – das Ant-Wort
unterschieben – der Unterschub
befruchten – die Befrucht
unnötig – die Unnot
abschätzig – der Abschatz
absegnen – der Absegen
auswendig – die Auswende
ergänzen – das Erganze
erbrechen – der Erbruch
überschätzen – der Überschatz
annähern – die Annähe
abdecken – die Abdecke
auffliegen- der Aufflug
uneinnehmbar – die Uneinnahme
hervortreten – der Hervortritt
abbuchen – das Abbuch

Immaterial

Die existenziale Struktur des im Gewissen bezeugten eigentlichen Konzeptkönnens

Warum sind wir so voll Hemmungen? Warum geben wir uns nicht nach allen Richtungen aus? Aus Angst, uns zu verlieren? Ehe wir uns nicht verloren haben, besteht keine Hoffnung, uns zu finden. Wir gehören der Welt an, und um ganz in sie ein- zutreten, müssen wir uns zuerst in ihr verlieren. (Miller)

Gerade ein Buch gelesen, in dem statt von „Geschlechtsteilen“ von den „Genussteilen“ die Rede ist. Sehr gut. In „Geschlecht“ steckt ja auch noch „schlecht“.

Dialektik der Aufklärung“ für Oboe solo
Minima Moralia“ für Frauenchor
usw.

 

Heidegger, Sein und Zeit, Inhaltsangabe, das Wort „Sein“ mit dem Wort „Konzept“ und das Wort „Zeit“ mit „Konzeptmusik“ ersetzt.

 

Inhalt

Einleitung

Die Exposition der Frage nach dem Sinn von Konzept

Erstes Kapitel

Notwendigkeit, Struktur und Vorrang der Konzeptsfrage

 

§ 1. Die Notwendigkeit einer ausdrücklichen Wiederholung der Frage nach dem Konzept … 2

§ 2. Die formale Struktur der Frage nach dem Konzept … 5

§ 3. Der ontologische Vorrang der Konzeptsfrage … 8

§ 4. Der ontische Vorrang der Konzeptsfrage … 11

Zweites Kapitel

Die Doppelaufgabe in der Ausarbeitung der Konzeptsfrage

Die Methode der Untersuchung und ihr Aufriß

 

§ 5. Die ontologische Analytik des Da-Konzepts als Freilegung des Horizontes für eine Interpretation des Sinnes von Konzept überhaupt … 15

§ 6. Die Aufgabe einer Destruktion der Geschichte der Ontologie … 19

§ 7. Die phänomenologische Methode der Untersuchung … 27

A. Der Begriff des Phänomens … 28

B. Der Begriff des Logos … 32

C. Der Vorbegriff der Phänomenologie … 34

§ 8. Der Aufriß der Abhandlung … 39

Erster Teil

Die Interpretation des DaKonzepts auf die Konzeptmusiklichkeit

und die Explikation der Konzeptmusik als des transzendentalen Horizontes

der Frage nach dem Konzept

 

Erster Abschnitt

Die vorbereitende Fundamentalanalyse des Da-Konzepts

 

Erstes Kapitel

Die Exposition der Aufgabe einer vorbereitenden Analyse des Da-Konzepts

§ 9. Das Thema der Analytik des Da-Konzepts … 41

§ 10. Die Abgrenzung der Da-Konzeptsanalytik gegen Anthropologie, Psychologie und Biologie … 45

§ 11. Die existenziale Analytik und die Interpretation des primitiven Da-Konzepts. Die Schwierigkeiten der Gewinnung eines »natürlichen Weltbegriffes« … 50 VIII

Zweites Kapitel

Das In-der-Welt-Konzept überhaupt als Grundverfassung des Da-Konzepts

 

§ 12. Die Verzeichnung des In-der-Welt-Konzepts aus der Orientierung am In-Konzept als solchem … 52

§ 13. Die Exemplifizierung des In-Konzepts an einem fundierten Modus. Das Welterkennen … 59

 

Drittes Kapitel

Die Weltlichkeit der Welt

 

§ 14. Die Idee der Weltlichkeit der Welt überhaupt … 63

A. Die Analyse der Umweltlichkeit und Weltlichkeit überhaupt

§ 15. Das Konzept des in der Umwelt begegnenden Seienden … 66

§ 16. Die am innerweltlich Seienden sich meldende Weltmäßigkeit der Umwelt … 72

§ 17. Verweisung und Zeichen … 76

§ 18. Bewandtnis und Bedeutsamkeit; die Weltlichkeit der Welt … 83

B. Die Abhebung der Analyse der Weltlichkeit gegen die Interpretation der Welt bei Descartes

§ 19. Die Bestimmung der »Welt« als res extensa … 89

§ 20. Die Fundamente der ontologischen Bestimmung der »Welt« … 92

§ 21. Die hermeneutische Diskussion der cartesischen Ontologie der »Welt« … 95

C. Das Umhafte der Umwelt und die »Räumlichkeit« des Da-Konzepts

§ 22. Die Räumlichkeit des innerweltlich Zuhandenen … 102

§ 23. Die Räumlichkeit des In-der-Welt-Konzepts … 104

§ 24. Die Räumlichkeit des Da-Konzepts und der Raum … 110

 

Viertes Kapitel

Das In-der-Welt-Konzept als Mit- und SelbstKonzept. Das »Man«

 

§ 25. Der Ansatz der existenzialen Frage nach dem Wer des Da-Konzepts ……… 114

§ 26. Das MitdaKonzept der Anderen und das alltägliche Mit-Konzept … 117

§ 27. Das alltägliche SelbstKonzept und das Man … 126

 

Fünftes Kapitel

Das In-Konzept als solches

 

§ 28. Die Aufgabe einer thematischen Analyse des In-Konzepts … 130

A. Die existenziale Konstitution des Da

§ 29. Das Da-Konzept als Befindlichkeit … 134

§ 30. Die Furcht als ein Modus der Befindlichkeit … 140

§ 31. Das Da-Konzept als Verstehen … 142

§ 32. Verstehen und Auslegung … 148

§ 33. Die Aussage als abkünftiger Modus der Auslegung … 154

§ 34. Da-Konzept und Rede. Die Sprache … 160 IX

B. Das alltägliche Konzept des Da und das Verfallen des Da-Konzepts

§ 35. Das Gerede … 167

§ 36. Die Neugier … 170

§ 37. Die Zweideutigkeit … 173

§ 38. Das Verfallen und die Geworfenheit … 175

 

Sechstes Kapitel

Die Sorge als Konzept des Da-Konzepts

§ 39. Die Frage nach der ursprünglichen Ganzheit des Strukturganzen des Da-Konzepts … 180

§ 40. Die Grundbefindlichkeit der Angst als eine ausgezeichnete Er-schlossenheit des Da-Konzepts … 184

§ 41. Das Konzept des Da-Konzepts als Sorge … 191

§ 42. Die Bewährung der existenzialen Interpretation des DaKonzepts als Sorge aus der vorontologischen Selbstauslegung des DaKonzepts … 196

§ 43. Da-Konzept, Weltlichkeit und Realität … 200

a) Realität als Problem des Konzepts und der Beweisbarkeit der »Außenwelt« … 202

b) Realität als ontologisches Problem … 209

c) Realität und Sorge … 211

§ 44. Da-Konzept, Erschlossenheit und Wahrheit … 212

a) Der traditionelle Wahrheitsbegriff und Konzepte ontologischen Fundamente … 214

b) Das ursprüngliche Phänomen der Wahrheit und die Abkünf-tigkeit des traditionellen Wahrheitsbegriffes … 219

c) Die Konzeptsart der Wahrheit und die Wahrheitsvoraussetzung ……. 226

 

Zweiter Abschnitt

Da-Konzept und Konzeptmusiklichkeit

 

§ 45. Das Ergebnis der vorbereitenden Fundamentalanalyse des DaKonzepts und die Aufgabe einer ursprünglichen existenzialen Interpretation dieses Seienden … 231

 

Erstes Kapitel

Das mögliche Ganz-Konzept des Da-Konzepts und das Konzept zum Tode

 

§ 46. Die scheinbare Unmöglichkeit einer ontologischen Erfassung und Bestimmung des da-Konzeptsmäßigen Ganz-Konzepts … 235

§ 47. Die Erfahrbarkeit des Todes der Anderen und die Erfassungs-möglichkeit eines ganzen Da-Konzepts … 237

§ 48. Ausstand, Ende und Ganzheit … 241

§ 49. Die Abgrenzung der existenzialen Analyse des Todes gegenüber möglichen anderen Interpretationen des Phänomens … 246

§ 50. Die Vorzeichnung der existenzialontologischen Struktur des Todes ……. 249

§ 51. Das Konzept zum Tode und die Alltäglichkeit des Da-Konzepts … 252

§ 52. Das alltägliche Konzept zum Ende und der volle existenziale Begriff des Todes … 255

§ 53. Existenzialer Entwurf eines eigentlichen Konzepts zum Tode … 260 X

Zweites Kapitel

Die da-Konzeptsmäßige Bezeugung eines eigentlichen Konzeptkönnens und die Entschlossenheit

 

§ 54. Das Problem der Bezeugung einer eigentlichen existenziellen Möglichkeit … 267

§ 55. Die existenzial-ontologischen Fundamente des Gewissens … 270

§ 56. Der Rufcharakter des Gewissens … 272

§ 57. Das Gewissen als Ruf der Sorge … 274

§ 58. Anrufverstehen und Schuld … 280

§ 59. Die existenziale Interpretation des Gewissens und die vulgäre Gewissensauslegung … 289

§ 60. Die existenziale Struktur des im Gewissen bezeugten eigentlichen Konzeptkönnens … 295

 

Drittes Kapitel

Das eigentliche Ganz-Konzeptkönnen des Da-Konzepts und die Konzeptmusiklichkeit als der ontologische Sinn der Sorge

 

§ 61. Vorzeichnung des methodischen Schrittes von der Umgrenzung des eigentlichen da-Konzeptsmäßigen Ganz-Konzepts zur phänomenalen Freilegung der Konzeptmusiklichkeit … 301

§ 62. Das existenziell eigentliche GanzKonzeptkönnen des DaKonzepts als vor-laufende Entschlossenheit … 305

§ 63. Die für eine Interpretation des Konzepts-sinnes der Sorge gewonnene hermeneutische Situation und der methodische Charakter der existenzialen Analytik überhaupt … 310

§ 64. Sorge und Selbstheit … 316

§ 65. Die Konzeptmusiklichkeit als der ontologische Sinn der Sorge … 323

§ 66. Die Konzeptmusiklichkeit des Da-Konzepts und die aus ihr entspringenden Auf-gaben einer ursprünglicheren Wiederholung der existenzialen Analyse … 331

 

Viertes Kapitel

Konzeptmusiklichkeit und Alltäglichkeit

§ 67. Der Grundbestand der existenzialen Verfassung des DaKonzepts und die Vorzeichnung ihrer Konzeptmusiklichen Interpretation … 334

§ 68. Die Konzeptmusiklichkeit der Erschlossenheit überhaupt … 335

a) Die Konzeptmusiklichkeit des Verstehens … 336

b) Die Konzeptmusiklichkeit der Befindlichkeit … 339

c) Die Konzeptmusiklichkeit des Verfallens … 346

d) Die Konzeptmusiklichkeit der Rede … 349

§ 69. Die Konzeptmusiklichkeit des In-der-Welt-Konzepts und das Problem der Trans-zendenz der Welt … 350

a) Die Konzeptmusiklichkeit des umsichtigen Besorgens … 352

b) Der Konzeptmusikliche Sinn der Modifikation des umsichtigen Besorgens zum theoretischen Entdecken des innerweltlich Vorhandenen ……. 356

c) Das Konzeptmusikliche Problem der Transzendenz der Welt … 364

§ 70. Die Konzeptmusiklichkeit der daKonzeptsmäßigen Räumlichkeit … 367

§ 71. Der Konzeptmusikliche Sinn der Alltäglichkeit des Da-Konzepts … 370 XI

Fünftes Kapitel

Konzeptmusiklichkeit und Geschichtlichkeit

 

§ 72. Die existenzial-ontologische Exposition des Problems der Geschichte 372

§ 73. Das vulgäre Verständnis der Geschichte und das Geschehen des Da-Konzepts … 378

§ 74. Die Grundverfassung der Geschichtlichkeit … 382

§ 75. Die Geschichtlichkeit des Da-Konzepts und die Welt-Geschichte … 387

§ 76. Der existenziale Ursprung der Historie aus der Geschichtlichkeit des Da-Konzepts … 392

§ 77. Der Zusammenhang der vorstehenden Exposition des Problems der Geschichtlichkeit mit den Forschungen W. Diltheys und den Ideen des Grafen Yorck … 397

 

Sechstes Kapitel

Konzeptmusiklichkeit und Inner-Konzeptmusikigkeit als Ursprung des vulgären Konzeptmusikbegriffes

 

§ 78. Die Unvollständigkeit der vorstehenden Konzeptmusiklichen Analyse des Da-Konzepts … 404

§ 79. Die Konzeptmusiklichkeit des Da-Konzepts und das Besorgen von Konzeptmusik … 406

§ 80. Die besorgte Konzeptmusik und die InnerKonzeptmusikigkeit … 411

§ 81. Die InnerKonzeptmusikigkeit und die Genesis des vulgären Konzeptmusikbegriffes ……… 420

§ 82. Die Abhebung des existenzial-ontologischen Zusammenhangs von Konzeptmusiklichkeit, DaKonzept und WeltKonzeptmusik gegen Hegels Auffassung der Beziehung zwischen Konzeptmusik und Geist … 428

a) Hegels Begriff der Konzeptmusik … 428

b) Hegels Interpretation des Zusammenhangs zwischen Konzeptmusik und Geist … 433

§ 83. Die existenzial-Konzeptmusikliche Analytik des DaKonzepts und die fundamental-ontologische Frage nach dem Sinn von Konzept überhaupt … 436

 

 

Kafka ist scheiße
Shakespeare ist scheiße
Beethoven ist scheiße
Mozart ist scheiße
Bach ist scheiße
Schönberg ist scheiße
Feldman ist scheiße

Immaterial

Auseinandersetzung / Abgrenzung von Geschichte / Traditionen (der Neuen Musik)

Endlich ist der Begriff Konzeptmusik verfügbar.

Es ist an der Zeit, den Konzeptualismus in der Musik herauszuarbeiten.

Warum Konzepte in der Musik. Warum wird der Begriff des Konzepts / Konzeptualismus‘ jetzt für die Musik stark gemacht. Weil es das unkonzeptuellste Medium ist. Nirgends ist so viel Ablenkung, so viel Konvention von Ästhetik.
Konzeptualismus in der Musik braucht einen beträchtlichen Aufwand an Gewalt. Das verleiht ihm die Energie. Hier gibt es etwas zu gewinnen, hier gibt es ein Anzugreifendes. „Wenige sind wert, dass man ihnen widerspricht.“
Vergewaltigung // Kastration

Konzeptualismus ist in den Kunstsparten Musik, Theater und Film schwieriger, weil diese eigentlich sehr viel Handwerk brauchen. Wenn es aber doch gemacht wird / gelingt, ist es um so provokanter. (Musik findet sich wieder in einer Philharmonie-Opulenz)

 

Spektralarschloch
Algorithmenarschloch
Romantikarschloch
Modernesarschloch

 

Konzeptualismus ist Begriffskunst.

„Es muß eine merkwürdige Vorstellung vom Menschen sein, die dahintersteht, von seiner Art und wie er hochge­kommen ist, unter Marienliedem offenbar, und sein Schöp­fungsakt vollzog sich milde im Schutz von Milchglasschei­ben. Ein ziemlich ungeschütztes Wesen aber, dieser Vor­fahr, die Haare fielen ihm auch noch aus, als er aus dem Quartär trat und rings um ihn die riesigen Echsen, er aber hatte nichts als die Waffe des Bewußtseins: den Gedanken, die sich sammelnde Erfahrung: den Begriff. Dessen Lautwerdung im Wort deutete bestimmt nicht auf historische Romane und farbenglühende Gemälde des Mittelalters, sondern vertrat Gewalt, und er selbst, der Begriff, war nie ein pazifistisches Gleitmittel, Kaffeeklatsch, kapitalistische Zwischensubstanz, um zwei faule Geschäfte aneinander zu kleben, sondern er schied Welt von Chaos, trieb die Natur in die Enge, schlug die Tiere, sammelte und rettete die Art. Schlägt bis heute: Drillbohrer gegen naturalistisches Ge­wäsch und ideologischen Dilettantismus, Aufbrecher der Wahrheit, Einbrecher in die andere, die allgemeine, die unsichtbare Welt, zwingend deren Dauer in die Nichtigkeit des Seins. Der große Mensch nimmt die Anstrengung des Begriffs auf sich, sagt Hegel, in der Tat: eine Anstrengung, zu seiner Herstellung bedarf es einer ungeheuer tragenden Verantwortung vor Vergangenem, eines außerordentlichen Wissens um Beziehungen und Sachverhalte und einer unge­heuren Intuition für Annäherung und Morgenröten, denn er prägt sowohl als er auch deutet, er ist gesetzlich, und alles Kriminelle bekämpft ihn von Natur. Alles [Feminine] flieht sein Licht, denn er zerstört schonungslos das Weiche, das Subjektive, und über gewisse Eitelkeiten wirft er leicht einen Donner von Gelächter. Er ist der objektive Geist, und es ist klar, daß alle Stimmungsprofiteure gegen ihn nässen, seine Proportionen gefährden ihre Maße, ihre Sei­tenzahlen, darum muß er von jeher und zu allen Zeiten seine Schritte immer wieder aus ihrem Geifer und aus ihrem Fusel ziehen.

Aber sein Haupt bleibt oben, einsam und verwittert – die kleinen Hirnblasen schmelzen sich ihre Assoziationen zu, nicht jeder darf denken. Für viele ist der Filz um die Telephonglocke und der Obstbaum vorm Fenster gut. Nur der darf zugelassen werden zum Denken, der diese unge­heuerliche Kraft einer einzigen späten, massenmäßig gerin­gen Art auch durch die äußerst erreichbare Formulierung, die gespannteste Wendung bändigt und stählern begrenzt, der das Gefühl hat für diese Grenze und die Ergebenheit vor dieser Grenze. Es ist wie in der Kunst. Der äußerst erreich­bare Ausdruck muß erkämpft und gehalten werden mit einer Schärfe, die aufs rücksichtsloseste alles teilt und scheidet, aber man muß wissen, ob man zu weiteren Formulierungen noch berufen ist. Verliert man den Instinkt hierfür, wird man titanisch, statt formverfallen und ausdrucksverschworen; man wird rückfällig in die vorpameelensche, in die infantile faustische Welt.“
Aber immer auch eine Relation zum Akustischen, zu einem medial Verschiedenen.
Anstrengung, Ausstrengung, Strenge / Strang des Begriffs.
Begriffliche Zuspitzung, Übertreibung, der Übertrieb.
Begriff ohne Eingriff – Prozesskunst. Das ist nicht so sehr zeitlich zu verstehen. Wir erfahren das Resultat eines Prozesses, der selbständig ablief; nicht die Genese.
Reifen geht nur ohne Eingreifen.

Konzeptualismus ist Begriffskunst, wie der Surrealismus.
Konzeptualismus ist eine Form von Surrealismus. Magritte.
Keine Abstraktion ist real. Hier wird Transzendenz verhandelt.