
(via Ideology)

Für die Schlussszene von Audioguide habe ich ca. 250 Metal- und 150 Housestile gesammelt. Nunja, ca. 70 Metal- und 50 Housestile waren echt, den Rest habe ich frei erfunden (und den erfunden Begriff immer bei YouTube eingegeben und den ersten Treffer genommen). Auf „Bauhaus Metal“ bin ich immer noch stolz.
Mittlerweile gibt es den Random Musical Genre Generator – und die Ergebnisse sind herrlich. Die visionärste Musikwebsite der Welt.
Eine riesige Landkarte zum Sampleanklicken. Idealerweise gleich mittanzen.
http://everynoise.com/engenremap.html
(via boingboing)
Is Thrash Metal more closely related to Speed Metal or to Power Metal? To sort this all out I’ve built a Labyrinth of Genre that lets you explore the many genres. The Labyrinth lets you wander though about a 1000 genres, listening to samples from representative artists.
http://static.echonest.com/LabyrinthOfGenre/GenreMaze.html
(via Musicmachinery)
In der aktuellen Österreichischen Musikzeitschrift (ÖMZ), die als Thema Polemik hat, steht mein Text hierzu – „Wer schreit, hat Recht. Über Polemik“
Snip:
So braucht es beim Verfolgen eines Diskurses bisweilen eben diesen kleinen Übersetzungsratgeber:
Wer ein hanebüchenes Argument vorlegt, wer mit Rhetorik um sich wirft, wer performative Widersprüche produziert, überzogene Vergleiche anbringt, wer moralisiert oder gar lügenhaft unterstellt, sagt eigentlich: Ich bin eifersüchtig, das da bedroht meine Gewissheiten, meine Reputation, meine materielle Existenz. Zugleich verrät es aber auch: Hier geht es um etwas.
[…]
Ein Thema ist erst dann installiert, wenn es durch Polemik, Angriff und Gegenangriff, von strenger Wissenschaft bis zur Verhohnepiepelung gegangen ist. Eine gehaltvolle Ästhetik, eine gute Theorie bemisst sich auch daran, wie gut mit ihr und gegen sie Witze gemacht werden können.
Könnte auch eine Remix-Idee für Musikstücke sein.
Oscar Abraham Pabón, ‘Sculptural tradition’ (2013)
(via pietmondriaan)
Schöne Resource – früher hab ich zur Inspiration stundenlang per Zufallsgenerator YouTube-Video geschaut; diese Seite verspricht auch noch nahezu ungesehenes:
Einbetten nicht möglich, also rübergeklickt:
http://www.openculture.com/2015/08/theodor-adornos-seminal-critical-theory-text-minima-moralia-sung-as-hardcore-punk-songs.html
(via usernamealreadyexists)
Früher auf Kulturtechno: Kenneth Goldsmith sings Jean Baudrillard
Letztes Jahr hat der Fonds experimentelles Musiktheater eine von Roland Quitt kuratierte Vortragsreihe durchgeführt, die vollständig online steht. Longwatch für den Bonustag.
Der »Fonds Experimentelles Musiktheater« hat es sich zur Aufgabe gesetzt, Kunstformen zu fördern, die, im Bereich des Theaters, das Ineinanderspiel unserer Sinne reflektieren.
Anlässlich seines zehnjährigen Bestehens widmete sich der Fonds in dieser Vortragsreihe aus der Sicht unterschiedlicher Wissenschaftsbereiche einer losen Bestandsaufnahme von Konstanten und Veränderungen unserer Kultur des Hörens und Sehens. Notwendig ging es dabei um die Frage auch nach deren Wechselverhältnis.
Verfolgen Visuelles und Auditives in unserer Verarbeitung unterschiedliche Funktionen? Gibt es ein anthropologisches oder kulturelles Primat des einen Sinns über den anderen?