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Kategorie Technologik

Das Klavier der Zukunft

… so wird jedenfalls die Kreation des ungarischen Pianisten Gergely Bogányi angekündigt.

Nearly all 18,000 components were rethought. The two wide, curved legs double as sound deflectors. Thanks to an intricate mechanism, the strings apply minimal pressure on the sound board, made of over 20 carbon composite layers. The cast-iron frame boasts an all-new design. […]

Karoly Reisinger, CEO of the New York piano repair shop Klavierhaus, was „mesmerized“ at a sound he said brought lyrical qualities back to the piano after a century of power-focused development.

Das futuristische Äußere lässt einen eigentlich eher skeptisch werden – ist das jetzt auch dem noch viel besseren Klang geschuldet..? Interessant finde ich aber die Frage, ob nicht die jetzt verwendeten Instrumente, die größtenteils technologisch Ende des 19. Jahrhunderts abgeschlossen waren, doch noch Optimierungspotenzial haben. Das Kontraforte bspw., eine Weiterentwicklung des Fagotts, gilt seit einigen Jahren als ernsthafte Alternative.

(via Neatorama)

Musik durch präpariertes Hirn

Letztes Jahr musste sich ein professioneller Geiger einer Gehirnoperation unterziehen. Wenn ich’s richtig verstanden habe musste, um sicher zu gehen, dass die Operation seine Kunst nicht beeinträchtigt, währenddessen eben jene Kunst ständig weiterpraktiziert werden – also: er hat während der Operation ständig Geige gespielt, um zu sehen, dass er’s bei jedem einzelnen Eingriff nicht verliert.
Das lässt ein paar wüste Fantasien sprießen, die wir natürlich nur als Konzept mal so in den Raum stellen – das Hirn des Spielers immer mehr beeinflussen, mal schauen, was für Musik dann bei rauskommt.

Klängesuchmaschine

http://www.findsounds.com/ISAPI/search.dll

Gibt es schon seit einigen Jahren – allerdings scheint freesound.org die bessere Ressource zu sein.

Früher auf Kulturtechno: Die Notensuchmaschine

Instrumente in Zeitlupe

Hatte ich schon lange nicht mehr, mal wieder eine Zusammenstellung, immer wieder faszinierend.

(via classicfm)

Scratching in Zeitlupe

Schönes Video eines DJs in Slow Motion. Als nächstes solche Bewegungen stilisieren.

(via kfm)

Versteckte Grafiken in Spektrogrammen

Eine Sammlung von Grafiken, die in der Spektraldarstellung der Musik erkennbar werden, gibt es hier:
http://twistedsifter.com/2013/01/hidden-images-embedded-into-songs-spectrographs/

Daraus:

(„Stripes“ by sippenaken)

(„Flow“ by Disasterpeace)

(„Compass“ by Disasterpeace)

(„Windowlicker“ by Aphex Twin)

Danke für den Tipp, Leo!

Früher auf Kulturtechno: Beautiful Spectrograms

WIFI Symphonie

Daniel Jones hat für den Tauben Frank Swain eine Apparatur gebaut, mit der alle WIFI-Signale aus der Umgebung hörbar gemacht werden.
Hier die Visualisierung eines Spaziergangs durch London:

 

Auf der Website des Phantom Terrain-Projekts gibt’s auch das Soundfile dazu, das ähnlich wie die ollen Modem-Sounds klingt – nur seltsamer. Ist das jetzt schon sowas wie Artificial Synaesthesie? So’n bisschen wie Neil Harbisson? Oder ist das quasi Sinn-Hacking durch Erweiterung „empfangbarer“ Frequenzbereiche? Jedenfalls: Weird Body-Hacking Art is weird.

(via Nerdcore)

Plattennadel auf ihrem Weg in die Rille

Jetzt noch „Also sprach Zarathustra“ dazu.

(via KFM)

Was Dummies von DJ-Konsolen denken

Buzzfeed hat zwölf Leuten die nix mit DJing am Hut haben, diese Grafik einer DJ Konsole vorgelegt und sie dann aufgefordert, die ganzen Knöpfe zu beschriften.

Und jetzt sollte man die Konsolen wirklich derart umbauen..

(via KFM)

Album mit 12 Tracks auf 12 verschiedenen Medien

Trevor Jackson hat ein Album mit dem Titel „Format“ gemacht, dessen 12 Tracks jeweils auf einem eigenen Medium erscheinen, darunter 12/10/7″-Vinyl, VHS, CD, MiniCD, Tapes, USB, VHS, Minidisc, DAT, 8Track und Reel-to-Reel.

(via Nerdcore)