Georges Braque: Obstschale und Glas, 1912, Kohle u. geklebtes Papier.
Pablo Picasso: Stillleben mit Rohrstuhlgeflecht, 1912, Collage.
Die ersten Collagen, damals auch „Klebebilder“ oder „das neue Material“ genannt.

Georges Braque: Obstschale und Glas, 1912, Kohle u. geklebtes Papier.
Pablo Picasso: Stillleben mit Rohrstuhlgeflecht, 1912, Collage.
Die ersten Collagen, damals auch „Klebebilder“ oder „das neue Material“ genannt.
Ab 1904 erschienen Georges Drucke in einer eigenen Drucktype, der so genannten St.-G.-Schrift,[1] die vorgeblich auf Georges eigener „Handschrift“ basierte.

Für die Gedichtbände Stefan Georges wurden ab 1904 eigene Typen verwendet. Die Konstruktionsprinzipien der mit diesen gedruckten Schrift: Sie ist serifenlos mit optisch gleichbleibender Strichstärke. Die Variation in der Strichstärke zum optischen Ausgleich wird mit der – dem strengen Programm einer fortschreitenden Formalisierung unterworfenen – Weiterentwicklung der St.-G.-Schrift, die sich in mehreren Stufen bis 1909 bzw. 1927 vollzog, zurückgenommen, so daß eine Klassifikation zwischen älterer Grotesk und geometrischer/konstruierter Grotesk sinnvoll erscheint. Die gedruckte »George-Schrift« weist gewisse Ähnlichkeiten mit der von George ab 1897 mit der Hand geschriebenen »Stilschrift« auf, was zur Verwechslung und fallweisen Gleichsetzung beider Schriften führte.
(via Schrift & Charakter)
Herrlich absurd! Claude Closky hat die Zahlen von „One“ bis „Thousand“ alphabetisch geordnet.
Das Verfahren wird oft verwandt (hier zB eine Rede von George W. Bush alphabetisch geordnet von Lenka Clayton), aber mit Zahlen hat es doch noch einen Clou mehr.
(via ubu)
Übrigens sind die Suren im Koran der Länge nach geordnet.
Früher auf Kulturtechno: Hitler bolero’d.
Ein schönes Blog mit den letzten Werken bekannter Künstler: http://endpiece.tumblr.com/
Keith Haring (1958-1990). Unfinished painting, 1989.
Edward Hopper (1882-1967). Two Comedians, 1966.
Jean-Michel Basquiat (1960–1988). Riding with Death, 1988.
Michelangelo (1475–1564). Pieta Rondanini (unfinished) 1564.
(via unhappy readymade)
Zum Hundersten von John Cage.
Tatsächlich gibt es das „Calder Piece“ von Earle Brown mit einem Mobile von Calder als Dirigent:
Ein Klassiker des Splitscreens, Chelsea Girls von Andy Warhol. Der Film wurde erst kürzlich bei YouTube hochgeladen, und es ist gut möglich dass er bald wieder raugenommen wird, also hurtig angeschaut, 3 Stunden und 15 Minuten ästhetische Langeweile und menschliche Abgründe. Gruselig ist auch, wenn man bei Wikipedia die Lebenswege der Schauspieler nachliest.
(via Dangerous Minds)
(via usernamealreadyexists)
Adorno beschreibt in seiner Monographie über Alban Berg diese Szene im Unterricht 1925:
Einmal fertigten wir zusammen jene Parodie eines Webernschen Stücks an, die aus einer einzigen, mit einer Quintolenzahl überdachten, mit allen erdenklichen Zeichen und Vortragsanweisungen ausgestatteten Viertelpause bestand, die dann auch noch verlöschen sollte.
(Adorno Gesamtausgabe Band 13, S. 358)
Früher auf Kulturtechno: Stille als Musik, 1897
Bin auf dieses einschaltenswerte Internetradio für Neue Musik / experimentelle Musik / Musik jenseits von Viervierteltakt und Funktionsharmonik / Avantgardepop gestoßen:
Ansonsten sind mir nur bekannt:
Wenn jemand noch weitere diesbezügliche Internetradios kennt, let me know.