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Kategorie Technologik

Smartphones unbemerkt mit Klängen manipulieren

Smartphones können via Spracheingabe Befehle empfangen und ausführen. Aber diese Befehle können akustisch auch derart geändert werden, dass sie das Smartphone immer noch als Spracheingabe identifiziert, das menschliche Ohr hingegen kaum noch wahrnimmt und eingeschleust bspw. in eine Musik gar nicht mehr registriert. Aber das Smartphone sehr wohl.

In Audioguide habe ich Silent Subliminal in einer Szene thematisiert.

Voice interfaces are becoming more ubiquitous and are now the primary input method for many devices. We explore in this paper how they can be attacked with hidden voice commands that are unintelligible to human listeners but which are interpreted as commands by devices. We evaluate these attacks under two different threat models. In the black-box model, an attacker uses the speech recognition system as an opaque oracle. We show that the adversary can produce difficult to understand commands that are effective against existing systems in the black-box model. Under the white-box model, the attacker has full knowledge of the internals of the speech recognition system and uses it to create attack commands that we demonstrate through user testing are not understandable by humans. We then evaluate several defenses, including notifying the user when a voice command is accepted; a verbal challenge-response protocol; and a machine learning approach that can detect our attacks with 99.8% accuracy.

(via Nerdcore)

Die älteste Computermusik

Alan Turing, dem wir alle all das hier verdanken, hat sich auch mit Computermusik beschäftigt. 1951 zeichnete die BBC drei Stücke auf, die in Turings Labor abgespielt wurden.

Researchers in New Zealand say they have restored the first recording of computer-generated music, created in 1951 on a gigantic contraption built by the British computer scientist Alan Turing.

The aural artefact, which paved the way for everything from synthesisers to modern electronica, opens with a staunchly conservative tune – the British national anthem.

Researchers at the University of Canterbury (UC) in Christchurch said it showed Turing – best known as the father of computing who broke the Nazis’ second world war Enigma code – was also a musical innovator.

(via KotzendesEinhorn)

Make everything a flute

Verflötet die Welt! Forschung, eine Einladung zum Unsinn..

Britische Forscher haben ein Programm entwickelt, dass die Herstellung von ausgefallenen Flöten auch für Laien ermöglicht. „Mit ‚Printone‘ kann jeder zum Designer von neuen Blasinstrumenten werden“, sagt Nobuyuki Umetani von Autodesk. „Man kann nahezu jede beliebige Form in ein Instrument umwandeln und damit seine Lieblingsmelodie spielen.“
[…]
Dann gibt man an, wo man das Loch zum Hineinblasen hinkommen soll und welche Melodie man damit spielen möchte. Das Programm ermittelt dann, wie viele Fingerlöcher nötig sind und schlägt Positionen vor. Diese kann man aber verschieben und hört dabei direkt den Ton, den ein Öffnen oder Schließen dieses Lochs erzeugen würde – oder eben auch nicht. Das Design einer ganz persönlichen Flöte wird damit sehr einfach, wie die Forscher erklären.

(via scinexx)

Sampleticker

in-side-out-sourced amplification

Ganz versteh ich es nicht, irgendwie verwendet Jen Hill ein Kabel als >Tonabnehmer<.

Schallwellen aus der Nähe

Modulares MIDI-Pult und ein Mini-Soundcomputer

Zwei schöne Hardware-Innovationen präsentieren sich.

Neural Karaoke

Man gibt dem Rechner ein Bild und er generiert aus den erkennbaren Informationen einen Song. Das wird dann wohl die totale Songifizierung der Welt.

Now, researchers in Toronto have used a technology called “neural karaoke” to teach a computer to write a song after looking at a photo, and the little carol it penned after viewing a festive Christmas tree is an absolutely horrifying display of what these things think of us.

(via avclub)

Schallplatten mit allem möglichen abnehmen

Hatte hier öfter schon kuriose Tonabnehmer für Schallplatten (Dornen, Möwenschnabel, Geige, Banknoten).
Make ist dem auf den Grund gegangen.

Moderne Schallplatten werden seit etwa 1957 mit einer Flankenschrift graviert bzw. gepresst. Auf den beiden Flanken der Rille werden der linke und rechte Audiokanal abgebildet.
Das Blatt Papier gerät wie die Tonabnehmer-Nadel in Schwingung und versetzt dann die Luft in Schwingung, die unser Ohr erreicht. Es ist also unbedeutend, welches Material benutzt wird, solange es flexibel genug ist, den Wellen in der Rille zu folgen und gleichzeitig stabil genug, um die Schwingung über die ganze Fläche abzustrahlen.

https://www.heise.de/newsticker/meldung/Briten-spielen-mit-neuer-Fuenf-Pfund-Note-Schallplatten-ab-3353214.html?wt_mc=rss.ho.beitrag.atom

Meine Radiosendung über Künstlerische Forschung online

Am 30.8. strahlte DeutschlandRadio Kultur mein Feature über künstlerische Forschung in der Neuen Musik aus. Jemand hat es mitgeschnitten und hochgeladen.

Fiktion und Fakten
Über das Feld der „künstlerischen Forschung“ in der Neuen Musik
Von Johannes Kreidler

Lassen sich künstlerische Praxis und wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn verbinden? Einblicke in künstlerische Forschungsarbeit.