Sam Songailo installiert seine abstrakten Hard-edge-Gemälde in der Natur – eine schöne Konstellation.
(via booooooooooooom)

Sam Songailo installiert seine abstrakten Hard-edge-Gemälde in der Natur – eine schöne Konstellation.
(via booooooooooooom)
Für alle Fans der Nordamerikanischen Experimentellen Musik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, die gerade 14 Stunden übrig haben:
Alvin Lucier
Robert Ashley
Terry Riley
Pauline Oliveros
Gordon Mumma
Philip Glass
David Behrman
(via Dangerous Minds)
Wer hätte das gedacht, dass John Cages Klassiker in den letzten Jahren einen geradezu popkulturellen Auftrieb erfährt? Seien es die YouTube-Reenactments (Kulturtechno früher hier, hier und hier), Harald Schmidt und Helge Schneider’s Aufführung im Fernsehen (Kulturtechno) oder die Aktion John Cage’s 4’33″ for Christmas Number One – das Stück erfreut sich zunehmender Popularität. Dazu passt ein neuerlicher Aufruf, das Stück aufzunehmen und hier einzureichen:
1) Prepare a microphone or a recording device (preferably something stereo) on your desk.
2) Start recording.
3) Open a window.
4) Listen for 4 minutes 33 seconds. Don’t add anything!
5) Close the window.
6) Stop recording and send the soundfile to ‚jurgen [at] aifoon [dot] org‘ (thru yousendit, or dropbox or whatever…)
7) Oh, and mention where it was recorded…
Ein paar Versionen aus verschiedenen Erdteilen sind schon eingegangen (kann man hier anhören), alle LeserInnen sind hiermit aufgefordert, ihren Beitrag zu leisten!
(via ./mediatelepolis))))
a.d.l.r. – „Supreme Sunlight“
Ein schöner Pixelfilm von Kim Asendorf, vergleichbar den „American Pixels“ (früher auf Kulturtechno) von Jörg M. Colberg. Die Musik finde ich verzichtbar.
Früher auf Kulturtechno von Kim Asendorf: 100.000.000 stolen pixels.
Venus von Milo
Heiliger Sebastian
Pièta
Duchamp
Malevich
Warhol
Von Vuk Cosic, 1997. Mehr davon hier. Habe ich gesehen in Ljubljana bei der Retrospektive des ljudmila (ljubljana digital media lab).
„American Pixels“ von Jörg M. Colberg. Unterschiedliche Kompressionen für unterschiedliche Bildteile als Gestaltungsmittel.
(via Triangulation)
“Content is Queen” von Sergio Albiac erinnert an Salvador Dalis Lincoln-Pixelporträt, nur hier mit Bewegtbild-Material von YouTube, und hier die britische Queen. Der Betrachter sollte zwischendurch das Video mal aus einigen Metern Entfernung ansehen, man erkennt die Queen dann verblüffend gut.
Für die, die nicht so viel Platz vor dem Schreibtisch haben – das Video in 10% Größe:
(via today and tomorrow)
Zufällig auf YouTube entdeckt: Thomas Wenk hat einen Zusammenschnitt seines Kassettenrekorder-Duos von 2002 online gestellt. Ich erinnere mich noch gut, das Stück geht knapp 15 Minuten, und war bei der Uraufführung ein großer Erfolg.
Es liegt doch nichts näher, als die beiden berühmtesten Hamburger-Verspeisungs-Performances zu synchronisieren. Von Christoph Steinweber.
Der/die (?) unermüdliche Stanchinsky, Meisteruploader von Neuer Musik auf YouTube (bislang über 800 Werke online gestellt), hat ein kleines Stück von Walter Zimmermann hochgeladen, das ich sehr mag und worüber ich in meinem Aufsatz „Zum Materialstand der Gegenwartsmusik“ geschrieben habe:
Auf die an zahlreiche Komponisten ergangene Anfrage für ein Stück, das zur barocken in-nomine-Tradition Bezug nehmen soll, hat Walter Zimmermann „Dit“ für Cello und Zuspielung eingereicht, bei dem der Instrumentalist die uralte Gesangsaufnahme eines West-Guinesen synchron imitiert.[24] Was bei dieser rätselhaften Wahl das fremde Lied und das Violoncello aus dem Kontext der Neuen Musik miteinander und dann noch mit der altenglischen Cantus-firmus-Überlieferung zu tun haben, letzten Endes gar mit dem gesamten Kommissions-Projekt, erschließt erst die verbale Interpretation.
Der Interpret dieser Aufnahme ist vermutlich Lukas Fels.
Monade/Nomade 1
Dit
Für Violoncello und Tonband (1999)
Für Werner Heider zum 70stenDit wurde geschrieben für das In Nomine-Projekt des ensemble recherche. Hier sieht sich der Interpret mit der Aufgabe konfrontiert, zu der Tonbandaufzeichnung (von Artur Simon) eines Liedes aus Mailal (West-Neuguinea) so exakt wie möglich im Unisono eine tongetreue Transkription dieses Gesangs zu spielen und zu singen, der wie die Antiphon des John Taverner den Tonumfang einer None besitzt. Obwohl die Eipo Papuas missioniert wurden und am Weihnachtsfest 1980 unter dem Einfluss der Unevangelized Fields Mission ihre Heiligtümer verbrannten, ist dieser Gesang nur zufällig in seinem Tonumfang identisch mit dem In Nomine cantus firmus.