Dennis Oppenheim, ‘Two stage transfer drawing’ (1971)
(via pietmondriaan)

Ich überlege noch, was es damit auf sich hat – in letzter Zeit begegne ich immer wieder der Sache, dass jemand ein bekanntes Ding zum Mega-Kunstwerk erklärt. Ist natürlich Duchamp, Ready-Made und so, aber irgendwie auch noch was anderes. Eben, das Mega-Kunstwerk, was ganz andere Dimension hat als was so ein Einzelkünstlerchen schafft. Wie zum Beispiel die Gesamtheit der Erscheinungsformen von Super Mario. Wird auch nicht einfach nur behauptet (wie bei Duchamp), sondern erklärt, wie etwa in diesem netten Video.
(via Neatorama)
Die Kinder hängen wieder den ganzen Tag nur an der Daddelkiste….!
Auf YouTube findet sich natürlich noch haufenweise klassische Musik, interpretiert mit Mario Paint Composer, einschließlich Cages 4’33“.
(via nomnomnom)
Letztens hatte ich hier die Sacre-Akkorde im historischen Aufriss, und in den Kommentaren kam der folgerichtige Wunsch auf, das doch übereinanderzustapeln. Jetzt hat’s jemand gemacht, es ist herrlich!
Danke für den Tipp, Michael!
Nachdem die chronologischen Eroica-Anfangsakkorde rumgingen, hat jetzt jemand die berühmten polytonalen Akkorde aus „Le Sacre du Printemps“ von Strawinsky von 1921 bis 2010 kompiliert:
(via Musikfabrik)
Ein schönes Video mit Arbeiten von Zimoun.
Danke für den Tipp, Jan!
Früher auf Kulturtechno:
Peitschenchor
Holzwurmsound
Unlängst hatte ich hier die chronologischen Eroica-Akkorde, die viral gingen. Das blieb nicht ganz folgenlos:
Jarkko hat daraus einen „Kanon à 3“ gemacht, was es noch minimalmusichafter macht:
Und Thomas Johanson hat alle übereinandergestapelt, voilà:
Thomas Thwaites hat einen 5$-Toaster komplett selber gebastelt, bzw. es versucht. 9 Monate dauerte die Arbeit an den nötigen 400 Einzelteilen.
Eine ganze Zivilisation wird benötigt um einen Toaster zu bauen. Designer Thomas Thwaites hat das auf die harte Tour gelernt, als er versuchte, einen von Grund auf zu bauen: Eisenerz für Stahl fördern, Plastik aus Öl herstellen… es ist offen gesagt unglaublich, dass er so weit kam wie er kam. Eine Parabel unserer ineinandergreifenden Gesellschaft, für Designer ebenso wie für Konsumenten.
Den Glimmer für die Heizdrähte schürfte er mit dem Taschenmesser in Nordschottland. Nickel gewann er durch Einschmelzen von Münzen, Kupfer für die Kabel aus einem kupferhaltigen Gewässer in Wales. Gummi für die Kabelisolierung wollte er aus einem alten Gummibaum in den Botanischen Gärten von Kew extrahieren, was ihm jedoch untersagt wurde.
Tom Früchtl überhöht Alltagsobjekte um ein Geringes.
„Wall“ (2007)
„lowfidelity“ (2007)
(via Kunstforum International)
Ähnlich in der Musik: David Helbichs „Shouting“.
Katrin Sonnleitner: Puzzle Perser (2007-09)
Richard Hutten: Playing with Tradition (2008)
(via Kunstforum International)