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Kategorie Museum für moderne Kunst

Soundfile der Atombombe von Hiroshima als Skulptur

This small sculpture was been made as an object of contemplation and is one of a series of works investigating the visualization of invisible phenomenon.

Using CAD a sound file of the Hiroshima atomic bomb (28seconds long) was rotated and transformed into a 3D digital form. The data was then printed in three dimensions using stereolithography.

http://lukejerram.com/projects/28_seconds_hiroshima

Früher auf Kulturtechno: ja/nein als Schallwellenskulptur

Augenmusik von Llorenç Barber

Schöne Blätter von Llorenç Barber aus seinem Tagebuch von Yokohama.

(via socks-studio)

Grafische Partituren von Dieter Schnebel

Eine Website hat etliche musikalische Grafiken von Dieter Schnebel zusammengestellt.

Maulwerke (Mouth Works) and Other Compositions’ Graphic Scores by Dieter Schnebel



A Sound Map of the Art Institute of Chicago

Ich bin nicht der allergrößte Fan von (unbearbeiteten) Field Recordings; hab mal gesagt: Field Recordings sind die neue E-Gitarre, und das war nicht unbedingt als Kompliment gemeint. Bzw. können Field Recordings schon schön sein, aber eher selten. Denn: Field Recordings sind in den allermeisten Fällen entweder Autos, Menschenmengen, Wind, Vögel oder Wasser. Also einfach nicht sonderlich interessant. Fotos oder Videos einer Großstadt sind viel reichhaltiger als Audioaufnahmen von Großstädten, und das gilt für fast alle Orte. Die unzähligen Soundmaps, die in den letzten Jahren aus dem Boden sprießten, sind zu 99% saulangweilig anzuhören.

Mit folgender Arbeit verhält es sich ein bisschen besser; das Museum als Klangort hat was, es kommt eine Semantik hinzu und eine Ahnung von den Bildern an der Wand, die somit gewissermaßen verklanglicht werden, und die Videoaufbereitung ist gut.
Ich würde ja gerne mal ein Stück aus den Alarmanlagensounds berühmter Gemälde machen.

For as long as I can remember, I have been fascinated by museums — not just as places of looking and learning, but also of listening. To me, the soundscape of a museum resonates with the active sounds of history, the nexus between a museum’s contemporary sonic world and the historical objects housed within it. In my view, these sounds exist in the realms between documentary and drama, awe and aura. —John Kannenberg

(via mediateletipos)

Le Sacre du Printemps, entlang 46 Interpretationen

Anders als beim direkten Vergleich der polytonalen Akkordrepetition hier eine längere Passage im interpretatorischen Querschnitt.

(via Kottke)

Hitlerbolero, equalized

Vor Jahren habe ich das „bolero’d“-Konzept – eine Aufnahme in kleine Schnippsel teilen und diese dann der Lautstärke nach ordnen – auf die berühmte Ausrast-Szene aus dem Film „Der Untergang“ angewendet.

Florian Käune hat meine Version nun wiederum in den Lautstärken auf ein gleiches Gesamtniveau gebracht. So könnte man auch den Bolero aufführen.


Niclas Thobaben
hat dem noch einen Beat algorithmisch unterlegen lassen. Dann nix wie los und tanzen.

Musik aus heimlichen Aufnahmen von Leuten, die Gitarren ausprobieren

Noah Wall hat heimlich Leute in Musikgeschäften aufgenommen, die dort Gitarren ausprobieren. Aus dem Material hat er dann ein ganzes Album komponiert. Experimentelle Musik.

March 27, 2015. It’s about 3 on Friday. School’s out and people are headed to Guitar Center Manhattan. I’m going there to do some field recording. A block away, I put on a pair of microphones you might find in a spy catalog. They look like earbud headphones but are actually binaural (stereo) mic’s that go in each ear. No one suspects I’m recording them – more like listening to music or something…

http://www.aux.tv/2015/04/this-guy-made-an-album-out-of-people-trying-instruments-at-a-guitar-store/

Danke für den Tipp, David!

Das kompositorische Gesamtwerk Nietzsches als Playlist

(via openculture)

Vor einiger Zeit hatte ich das Konzept geschrieben:
„Sämtliche Kompositionen von Friedrich Nietzsche orchestrieren.“

Schönberg auf Rädern

Schlingensief hatte mal die Straße des Ruhrgebiets mit Wagner beschallt, jetzt kommt die USC Roski School of Art in den Genuss von Zwölftonmusik.

Truck No. 1 will be playing “Brettl-Lieder,” composed in 1901, a young Schoenberg’s foray into cabaret songs that foreshadowed his later compositions.

Truck No. 2 will play “Gurre-Lieder,” a piece composed from 1901 to 1911 and the first that garnered Schoenberg wide recognition. It tells the medieval legend of the Danish king Waldemar and his mistress, murdered by Waldemar’s queen.

Truck No. 3 will broadcast “Erwartung, Opus 17,” a 30-minute opera for single soprano with orchestra.

Truck No. 4’s composition, “Wind Quintet, Opus 26,” dates to 1924 and is an early example of his 12-tone method.

And Truck No. 5 will waft “Phantasy for Violin and Piano, Opus 47,” written in 1949, which represents his mastery of the ambiguity of form and the asymmetry of phrasing.

The trucks, which will operate during daylight business hours, will play music anywhere on campus that has no amplified music restrictions.

http://news.usc.edu/76576/mobile-music-a-la-carts-coming-to-university-park-campus/

Du wirst gezwungen werden zu denken, was du hören wirst

Eine schöne Videoarbeit von Steffen Krebber. Leider nicht einbettbar, also folgt dem Link:
http://www.steffenkrebber.de/Steffen_Krebber/Steffen_Krebber_Video_Weissagungen.html

(via Carola)