Eine bemerkenswerte, sicher auch weil sehr angreifbare Arbeit bei den Donaueschinger Musiktagen 2015 war Patrick Franks „Theorieoper“ Freiheit – die eutopische Gesellschaft, unter Mitkomposition von Martin Schüttler und Trond Reinholdtsen. Jetzt online:
Besondere Aufmerksamkeit fand die Filmmusik von Bernard Herrmann, der eine ungewöhnliche Instrumentation (ausschließlich Blechbläser, zwei Harfen, zwei Klaviere, drei Vibraphone und drei elektrische Orgeln sowie drei elektrisch verstärkte Solostreicher und zwei Theremins) einsetzte, um einen futuristischen Effekt zu erzielen. Es war zwar nicht, wie manchmal behauptet wird, die erste Verwendung des Theremins für einen Film – schon in Hitchcocks Ich kämpfe um dich ist eines zu hören – aber der Einsatz des Theremins in Science-Fiction-Filmen wurde nach Der Tag, an dem die Erde stillstand so populär, dass es auch in der Filmmusik der SF-Hommage/-Parodie Mars Attacks! Verwendung fand.
Wesentlich fortgeschrittener im Klangdesign ist dann „Forbidden Planet“ von 1956:
Jetzt geht es aber doch zuweit mit dieser Performance-BodyArt-Bewegung..
Professional singer Ambroz Bajec-Lapajne sang opera during neurosurgery for a brain tumor, at his physicians‘ request so they could monitor his singing ability and „avoid deficits after the procedure,“ he writes.
Keeping patients awake during brain surgery is common to reduce risk of complications or damage later. From Bajec-Lapajne’s YouTube post:
„I sing two (first and last) couplets of Schubert’s lied “Gute Nacht”: the minor – major transition in order to see if I can still recognise the key change. All is fine until min. 2:40 when things start to get very interesting… It’s been more than a year since and I’m doing fine, continuing my professional singing career….“
Edgar Ende, Vater des Kinderbuchautors Michael Ende. Eine große Entdeckung für mich, eine deutsch-tiefgründige Mischung aus Dalischer Fantastik und Magrittescher Lakonie.