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Kategorie Museum für moderne Kunst

Obamabot

Reihenformen haben mich immer schon angeturnt, die barocke Suite wie Strawinskys Sacre du Printemps. Die Fortsetzung davon ist heute die Sammlung. Sammeln statt Kontextualisieren, Vergleichen statt Beziehen, Differenz statt Montage, Menge statt Fälle! Mein Paradebeispiel ist der Experimentalfilm „Prayer“ von Jay Rosenblatt (leider nicht im Netz), ein Film in dem eine Kollektion verschiedener Aufnahmen von Menschenmengen gezeigt wird, die sich gerade zum Gebet verneigen, also eine ständige Abwärtsbewegung. Hier habe ich mal einen Film gepostet, in dem sämtliche „fucks & shits“ aus einer US-Serie zusammengetragen wurden, Bilder von Klaus Merkel könnte man nennen, oder hier wieder in interessantes Beispiel: Fotos von Barack Obama, die bei einem Empfang entstanden sind, den der US-Präsident im Metropolitan Museum in New York während der Uno-Generalversammlung gegeben hat und sein immergleiches Grinsen offenbaren. Verschwörungstheoretikerparanoiker glauben ja, wir würden von außerirdischen Echsen regiert. Ist das der Beweis? Na, vielleicht wurden um des Beweises willen doch ein paar weniger taugliche Fotos nicht herangezogen.

(via)

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Score Animation

Federico Reuben, Komponist von dem ich 2004 in Holland das Abkucken abgekuckt habe, ruft ehrgeizige Pianisten dazu auf, dies hier zu spielen, aufzunehmen und bei YouTube als Videoantwort auf sein Video hochzuladen. Muss sagen: Schon sehr ehrgeizig, dieses Tempo…

Ah, es gibt noch mehr, auch eine Kontrabass- und eine Schlagzeugstimme. Die Hintergründe und wie das alles gehen soll weiß ich nicht, aber es hat seinen optisch-musikalischen Reiz.

ORGAN2 / ASLSP (as slow as possible)

Selbst SpOn schafft es mal, über Neue Musik zu berichten, oder umgekehrt gesagt, selbst die Neue Musik schafft es mal, in Massenmedien zu kommen: Das hervorragendeCage-Projekt in Halberstadt.

http://km42.spiegel.de/home/index.php?directid=4189

Ich bin nicht der Ansicht, dass man in so einem Fall das populare Format kritisieren muss; es ist eben SpOn und kein Feuilleton.

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Tageslink

Schöner Text über den Impressionismus, der insbesondere die innovativen technologischen (!) Grundlagen nennt:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/1954335_Impressionismus-Schau-in-Wien-Schweinfurter-Gruen.html

Mit Sicherheit Kunst

Doku über den Aktionskünstler Christoph Faulhaber:

Katalog 2.0

Der Grafikdesigner Siggi Eggertson hat seine Werke 2003-2009 zu einem sehr schönen-hypnotischen Video zusammengefasst. Besser noch ohne Soundtrack anschauen.

Terminator #2

Noch ’ne Terminator-Nachinszenierung als Computeranimation, hier mit GTA:

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Ikea Studios [Update]

Prima sind die Ideen, Kunst in Märkten zu machen.

So die Gruppe Encrastable, die in Baumärkten (angekündigt!) Rauminstallationen aus dem gegebenen Material macht. Ich sag ja: Enteignen! Konzept ist, dass sie’s machen bzw. „ausstellen“ bis zum Rausschmiss. Sollten sie eine offizielle Genehmigung erhalten, brechen sie sofort ab.

Und hier ein Kurzfilm der heimlich in einem Ikea gedreht wurde:

(Leowee Polyester hat’s vorgemacht in Blonde Street von 2007, siehe ab 19’17“)

Danke für den Hinweis, Günther!

Update: Wie man es eigentlich schon erkennen kann ist der Kurzfilm eine Folge aus einer ganzen Serie. Einfach großartig! Danke für den Hinweis, Geheimrätin und Dir ab jetzt einen schönen Tag!

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Für Sozialjunkies

„Just between You and Me“ von Keetra Dean Dixon.

(via)

Etüde für Abspielgerät

Ich freu mich immer, Neue Musik von jungen Komponisten hier posten zu können, heute eine schöne Percussions-Etüde vom Minimalisten Wojciech Kosma, dessen Mikrofon-Blowjob ich schon postete. Statt dass bei der Etüde ein Schlagzeuger tatsächlich was spielt, wird einfach ein Rhythmusgerät gestartet, und auf der Bühne palavert man, oder was auch immer da vorgesehen ist.
Hier das Video einer Aufführung des Stücks, das ist die Partitur (ob das Design absichtlich in der Tradition von Terry Rileys „In C“ gehalten ist?):