{"id":8816,"date":"2012-09-18T06:05:56","date_gmt":"2012-09-18T04:05:56","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=8816"},"modified":"2012-09-18T21:05:18","modified_gmt":"2012-09-18T19:05:18","slug":"%e2%80%9eneue-musik%e2%80%9c-freie-genrewahl-und-die-%e2%80%9egehaltsasthetische-wende%e2%80%9c","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=8816","title":{"rendered":"\u201eNeue Musik\u201c, freie Genrewahl und die \u201egehalts\u00e4sthetische Wende\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Aktuell l\u00e4uft im <a href=\"http:\/\/blogs.nmz.de\/badblog\/2012\/09\/13\/lars-van-triers-dogma-angewendet-auf-musik-von-heute-1\/\">BadBlog die Diskussion<\/a> dar\u00fcber, wie die Dogma-Film-Regeln in der \u201eNeuen Musik\u201c aussehen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Erst mal ist es ja kurios, dass ausgerechnet da, wo sonst so oft starre Dogmen (Darmstadt!!!) moniert werden, man sich nun der Dogmen erfreut. Dann w\u00e4re mal wieder zu fragen, welche \u201eNeue Musik\u201c denn gemeint ist \u2013 die in Darmstadt geplante, die in Donaueschingen kuratierte, die in Bludenz oder die beim letzten Vermittlungsfestival in der schw\u00e4bischen Provinz? Die vom Schott-Verlag oder die vom Hubert-Hoche-Verlag, die, die in K\u00f6ln gelehrt wird, die, die in M\u00fcnschen unterrichtet wird oder die an der Hochschule f\u00fcr Musik und Theater Rostock? Die vom Ensemble Recherche gespielte, die vom Ensemble Mosaik oder die von den United Instruments of Lucilin?<\/p>\n<p>Ich versuche tunlichst, ohne historische Vor- und Leitbilder auszukommen. Selbsterfundene Dogmen, ok, dann aber wirklich selbsterfundene, und nicht sich an denen der d\u00e4nischen Filmemacher aus den 1990ern anlehnen, ja, wenn dann es nicht wieder \u201eDogma\u201c nennen, sondern eine neue, eigene Formulierung finden und eine aktuelle innere Notwendigkeit benennen.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum \u201eNeue Musik\u201c-Begriff: Wie schon angedeutet, f\u00fcr die plurale Gegenwart wird es immer schwerer, eine derartige Bewegung auf eine Definition zu bringen. Historisch, also im 20. Jahrhundert, war die Definition ziemlich klar: \u201eNeue Musik\u201c war die atonale Musik; aus der Tradition der \u201eklassischen Musik\u201c kommend haupts\u00e4chlich auf traditionellen Instrumenten im Konzertsaal gespielt. Ich habe fr\u00fcher in einem <a href=\"http:\/\/www.kreidler-net.de\/theorie\/elitaer-populaer.htm\">Text \u00fcber Popmusik<\/a> diese Unterscheidung dargestellt. Ich bleibe im Folgenden erst mal bei dieser Definition: Neue Musik = atonale Musik (harmonisch, metrisch, formal).<\/p>\n<p>Das alles zur Einleitung. Worauf ich hinaus will: Moritz beschreibt eine Sache, die ich interessant finde, das produktive Dogma:<\/p>\n<p><strong>\u201eKeine Genres!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Zun\u00e4chst sehe ich da kein Problem, im Gegenteil finde ich ja, dass es in der atonalen Musik tats\u00e4chlich fast keine Genres gibt, vielleicht die Tape-Musik, das Streichquartett und das Instrumentalkonzert; es m\u00f6gen sich Konventionen und institutionelle Zw\u00e4nge einschleichen, aber jedenfalls ist das viel schw\u00e4cher ausgepr\u00e4gt im Vergleich zur Etikettierungswut im Pop, etwa die <a href=\"http:\/\/youtu.be\/3q5qCFvWQc4\">Genre-Manie in der Metal-Musik<\/a>!<\/p>\n<p>Nebenbei: Immer wieder in der Kunst die Begriffe ausdehnen ist prima, aber die Beschwerde \u00fcber Genres (\u201eSchubladendenken!\u201c) ist niveaulos. Wer sich dar\u00fcber mokiert, soll sich erst mal bei Hegel \u00fcber begriffliches Denken informieren.<\/p>\n<p>Die Popmusik ist voll von Genres, man k\u00f6nnte sich einmal fragen, woran das liegt; vielleicht daran, dass es von ihr so viel mehr gibt und sie sich entsprechend ausdifferenziert; und, weil sie formal und klanglich weitaus festgelegter ist, etwa auf rhythmische Schemata, Tempi und Band-Formationen \u2013 und weil das Volk die Orientierung braucht?!<\/p>\n<p>Die \u201eKeine Genres\u201c-Definition halte ich dagegen gerade f\u00fcr DEN Ansatz der atonalen Musik schlechthin und bedarf insofern keines neuzuformulierenden Dogmas. Wenn sich aber die Definition der Neuen Musik des 20. Jahrhunderts (Atonalit\u00e4t) aufl\u00f6st, dann w\u00e4re das zB daran zu sehen, dass sie in diese Bereiche vordringt, also: sich dieser Genres bedient. Spa\u00dfeshalber, wem also die Dogma-Bewegung imponiert oder wer das Sendungsbewusstsein versp\u00fcrt, m\u00f6ge es denn ausrufen:<\/p>\n<p><strong>\u201eBedient euch der Genres, statt endlos indifferenten Neue-Musik-Sound zu produzieren!\u201c<\/strong><\/p>\n<p>Dann w\u00e4ren da zB:<\/p>\n<p>Ein \u201eNeue Musik\u201c-Jazzst\u00fcck (Bebop)<br \/>\nEin \u201eNeue Musik\u201c-Popsong<br \/>\nEin \u201eNeue Musik\u201c-Metalgitarrensolo<br \/>\nEin \u201eNeue Musik\u201c-Schlager<br \/>\nEin \u201eNeue Musik\u201c-Volkslied<br \/>\nEin \u201eNeue Musik\u201c-Clubsound<br \/>\nEin \u201eNeue Musik\u201c-Bossa Nova<br \/>\nEin \u201eNeue Musik\u201c-Dubstep-Track<br \/>\nusw.<\/p>\n<p>Das erscheint mir als Aufgabenstellung spannend, sich zu \u00fcberlegen, wie solche Musik sich anh\u00f6ren k\u00f6nnte. Was unterscheidet sie dann von herk\u00f6mmlichem Bossa Nova? Oder kann es ununterscheidbar f\u00fcr Bossa Nova-Fans ein Bossa Nova sein und f\u00fcr die \u201eNeue Musik\u201c-Eingeweihten auch noch \u201eNeue Musik\u201c (sogenannte postmoderne Doppelkodierung)? Und dann als Musiktheater eine <a href=\"http:\/\/www.kreidler-net.de\/werke\/feeds.htm\">Neue-Musik-Talkshow<\/a>..!<\/p>\n<p>Es gibt freilich Ans\u00e4tze und eine Tradition. Im 20. Jahrhundert wurde oft auf die vorangegangene klassische Musik rekurriert, gerade bei Webern (<em>Variationen f\u00fcr Klavier<\/em>, <em>Symphonie<\/em>, <em>Konzert<\/em>) oder Sch\u00f6nberg (<em>Walzer<\/em>,<em> Suite<\/em>) und die italienischen Spielanweisungen als Titel sind nach Lachenmann (<em>Allegro sostenuto<\/em>, <em>Echo Andante<\/em>) und Spahlinger (<em>morendo<\/em>, <em>furioso<\/em>, <em>sotto voce<\/em>) zu einem Topos der \u201eNeuen Musik\u201c geworden. Immer war da der Witz, dass auf Aspekte der eigenen Tradition mit atonalen Mitteln dialektisch Bezug genommen wurde (\u201eH\u00e4, wo ist denn da der Walzer?\u201c)<\/p>\n<p>Nun k\u00f6nnte man sich aber auch allen anderen Musiken zuwenden, die origin\u00e4r nicht der \u201eNeuen Musik\u201c angeh\u00f6ren. Strawinsky hat zum Beispiel einen sch\u00f6nen Tango <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=GAB4V5IrAas\">komponiert<\/a>, oder einen <a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=-n4YhGMzi08\">genialen dekonstruierten Ragtime<\/a>. \u201eDekonstruktion\u201c ist ohnehin ein Verfahren, dass hier naheliegt.<\/p>\n<p>Man k\u00f6nnte einmal die klassischen Verfahren der \u201eNeuen Musik\u201c des 20. Jahrhunderts sammeln:<\/p>\n<p>Bruitismus<br \/>\nSpetraklismus<br \/>\nKomplexismus<br \/>\nSerialismus<br \/>\nNeue Einfachheit<br \/>\nFragment\u00e4sthetik<br \/>\nMassenph\u00e4nomene<br \/>\nKlangfl\u00e4chenkomposition<br \/>\nGer\u00e4uschmusik<br \/>\nAkusmatik<br \/>\nSampling<br \/>\nDekonstruktion<br \/>\nPhasenverschiebung<br \/>\nMinimalismus<br \/>\netc.<\/p>\n<p>Und nun querverbinden (nicht unbedingt als wilde Collage, sondern konzentiert):<\/p>\n<p>Spektral-Schlager<br \/>\nSerielle Metalgitarrensoli<br \/>\nDixieland-Fragmente<br \/>\nVolkslied-Klangfl\u00e4chenkomposition<br \/>\nDubstep-Neue Einfachheit<br \/>\nKomplexistischer Popsong<br \/>\nPunk-Massenkomposition<br \/>\nusw.<\/p>\n<p>Bei mir fing das an mit Popmusiksamples, die ich in atonal-strukturelle Satztechniken eingebaut habe. Aber ein St\u00fcck wie <em><a href=\"http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=2-BZfFakpzc\">Charts Music<\/a><\/em> ist dann tats\u00e4chlich NUR Popmusik an der Oberfl\u00e4che, durchgehend 4\/4 Takt, durchgehend tonale Harmonien; allein die Form ist eine Reihenform (also ein atonales Formmodell). Aber: Das St\u00fcck ist im Ganzen meines Erachtens \u201eNeue Musik\u201c, denn kein Popmusiker w\u00fcrde so ein St\u00fcck komponieren.<\/p>\n<p>Der Grund ist nicht, weil ich eben aus der \u201eNeuen Musik\u201c komme, oder weil ich es in der Szene pr\u00e4sentieren w\u00fcrde (hab ich ja gar nicht, sondern im Netz). Es gibt immer wieder Leute, die aus reiner Provokation tonale Musik an einem Szeneort der \u201eNeuen Musik\u201c auftischen, als eine Art Ready-Made. Ich denke da an Richard Ayres, der in Donaueschingen mal eine etwas durchgeknallte Marschmusik brachte. Das ist halt eine momentane Provokation, aber lebt allein von dieser Um-Kontextualisierung, der schieren Behauptung, das jetzt mal als \u201eNeue Musik\u201c zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Ein St\u00fcck wie <em>Charts Music<\/em> ist darum \u201eNeue Musik\u201c, nun ja, weil es halt \u201eKunst\u201c ist und keine Unterhaltungsmusik! (Gleichwohl es bei der GEMA nat\u00fcrlich als U-Musik gehandhabt wird, da sind wir auch noch im 20. Jahrhundert.) Darum gebrauche ich hin und wieder auch die Bezeichnungen \u201eKunstmusik\u201c oder \u201eMusikkunst\u201c. Jedoch finde ich immer noch, dass \u201eNeue Musik\u201c insofern der beste Begriff ist, weil Kunst den Anspruch haben MUSS, irgendwie etwas Neues in die Welt zu setzen; alles andere ist der M\u00fche und die Subventionssgelder einfach nicht wert.<\/p>\n<p>Was ist an meinem St\u00fcck \u201eKunst\u201c? Harry Lehmann hat die Idee der \u201e<a href=\"http:\/\/www.harrylehmann.net\/begriffe\/#gehaltsaesthetische-wende\">gehalts\u00e4sthetischen Wende<\/a>\u201c ins Spiel gebracht: weg von einer Material-Definition (wenn man darunter die Definition von Atonalit\u00e4t versteht), hin zu einer Definition, die sich am Niveau von Gehalten orientiert. <em>Charts Music<\/em> ist darum \u201eNeue Musik\u201c, weil es einen Widerspruch zwischen absteigenden Melodien in seichten Pop-Arrangements und ihrer Herleitung, dem \u00f6konomischen Desaster der Finanzkrise 2009, ausdr\u00fcckt.<\/p>\n<p>Nach der \u201egehalts\u00e4sthetischen Wende\u201c kann jedes Genre, jede Instrumentalbesetzung, jeder Musikkontext \u201eNeue Musik\u201c sein, ob tonal oder atonal, ob Kratzen hinterm Geigensteg oder die vier Akkorde einer Punkband. Es geht vielmehr um ihre semantische Konstellation, um die Relation von Gehalten.<\/p>\n<p>H\u00f6rt sich nach einer gro\u00dfen Befreiung an; jedoch steckt darin auch die Gefahr der Restauration: Es gibt einige Komponisten, denen das die willkommene Legitimation ist, wieder ihre \u00fcblichen Klavierkonzerte und Fl\u00f6tensolost\u00fccke zu produzieren. Ich will meinen: Mit der \u201egehalts\u00e4sthetischen Wende\u201c kann es nur ernst sein, wenn wirklich eine umfassende freie Genrewahl stattfindet: wenn ein Komponist \u2013 meinetwegen! \u2013 ein Klavierkonzert schreibt, aber als n\u00e4chstes dann die abgefuckteste Elektronikperformance und danach \u201eNeue Musik\u201c-Capoeira. Oder sagen wir: \u201eKunst\u201c-Capoeira.<\/p>\n<p>Kunst-Schlager<br \/>\nKunst-Punk<br \/>\nKunst-Dubstep<br \/>\nKunst-Pop<br \/>\nKunst-Blues<br \/>\nKunst-Klassik<br \/>\nusw.<\/p>\n<p>Hier kommt nun die neue Technologie ins Spiel: Fr\u00fcher war man eben Experte f\u00fcr das eine oder andere Genre und agierte an entsprechenden Institutionen. Heute aber gibt es zB Kompositions- und Abspielprogramme und Informationen im Netz, die es erm\u00f6glichen, viel weiter hinaus mit seiner Profession zu gelangen \u2013 oder man stellt Hilfskr\u00e4fte an. Dann erst wird es ernst mit der freien Genrewahl und einer Neu-Definition von \u201eNeuer Musik\u201c.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"Wenn es wie das \"Photoshop\"- ein \"Soundshop\"-Programm g\u00e4be: das Effekte-Men\u00fc\" src=\"http:\/\/www.kulturtechno.de\/images\/soundshop-effekte.jpg\" title=\"Wenn es wie das \"Photoshop\"- ein \"Soundshop\"-Programm g\u00e4be: das Effekte-Men\u00fc\" class=\"alignnone\" width=\"200\" height=\"577\" \/><\/p>\n<p>Wenn es analog zum &#8222;Photoshop&#8220; einen &#8222;<a href=\"http:\/\/www.harrylehmann.net\/begriffe\/#soundshop\">Soundshop<\/a>&#8220; g\u00e4be: Das Neue-Musik-Effekte-Men\u00fc.<\/p>\n<p>+++++++++++++<br \/>\nAphorismen des Tages:<\/p>\n<p>Womit wurde erlebt?<\/p>\n<p>Das Musikmitglied<\/p>\n<p>Hegel ist transformiert<\/p>\n<p>Jagen durch Denken<\/p>\n<p>Zittern ist definiert<\/p>\n<p>Zeit zitiert<\/p>\n<p>beziehen = reduzieren. Kontext = Reduktion<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aktuell l\u00e4uft im BadBlog die Diskussion dar\u00fcber, wie die Dogma-Film-Regeln in der \u201eNeuen Musik\u201c aussehen k\u00f6nnten. Erst mal ist es ja kurios, dass ausgerechnet da, wo sonst so oft starre Dogmen (Darmstadt!!!) moniert werden, man sich nun der Dogmen erfreut. 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