{"id":5096,"date":"2011-08-06T07:19:51","date_gmt":"2011-08-06T05:19:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=5096"},"modified":"2011-08-08T16:11:49","modified_gmt":"2011-08-08T14:11:49","slug":"google-earth-fundstucke-bzw-suchstucke","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=5096","title":{"rendered":"Google Earth Fundst\u00fccke bzw. Suchst\u00fccke"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/cdn.theatlantic.com\/static\/infocus\/where080311\/s_w02_00000022.jpg\" rel=\"lightbox[5096]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/cdn.theatlantic.com\/static\/infocus\/where080311\/s_w02_00000022.jpg\" class=\"alignnone\" width=\"500\" height=\"298\" \/><\/a><\/p>\n<p>Eine der gr\u00f6\u00dften \u00e4sthetischen Sensationen der letzten 10 Jahre kam nicht von der Kunst, sondern von der Technik: Google Earth. Tats\u00e4chlich konnte die Menschheit bei dem Komplettanblick unserer Erde glatt noch mal ein Gef\u00fchl haben wie zuletzt 1861:<\/p>\n<blockquote><p>Heute k\u00f6nnen wir f\u00fcr einen l\u00e4cherlich geringen Betrag nicht nur mit jedem ber\u00fchmten Ort der Welt vertraut werden, sondern auch mit fast jedem bekannten Menschen Europas. Die Allgegenwart des Fotografen ist etwas Gro\u00dfartiges. Wir alle haben die Alpen gesehen und kennen Chamonix und das Mer de Glace in- und auswendig, auch wenn wir uns nie den Schrecken des \u00c4rmelkanals ausgesetzt haben &#8230; Wir haben die Anden \u00fcberquert, den Teneriffa-Vulkan bestiegen, japanischen Boden betreten, die Niagaraf\u00e4lle und die Thousand Islands \u00bbabsolviert\u00ab, uns am Kampf mit unseres-gleichen erg\u00f6tzt (vor Schaufenstern), dem Rat der M\u00e4chtigen beigewohnt, K\u00f6nige, Kaiser und K\u00f6niginnen, Primadonnen, Lieblinge des Balletts und \u00bbbeliebte Mimen\u00ab kennengelernt. Wir haben Gespenster gesehen, ohne zu erschauern; wir sind vor F\u00fcrstlichkeiten gestanden, ohne den Hut zu ziehen. Kurzum &#8211; wir haben dank einer Drei-Zoll-Linse jeden Pomp und jede Eitelkeit dieser verr\u00fcckten, aber sch\u00f6nen Welt gesehen.<\/p><\/blockquote>\n<p>(Kolumnist von Once a Week, London; 1.6.1861, zitiert nach Susan Sontag: \u00dcber Fotografie) <\/p>\n<p>Die Sammlung <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/infocus\/2011\/08\/where-in-the-world-a-google-earth-puzzle\/100120\/\">Where in the World?<\/a> bringt besonders bizarre, kuriose, umwerfende Aufnahmen zusammen und l\u00e4sst noch raten, wo in der Welt diese Aufnahme entstanden sein k\u00f6nnte. Das oben ist <a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?hl=en&#038;ll=47.009757,-119.144325&#038;spn=0.072923,0.159988&#038;t=h&#038;z=14\">beackertes Land im US-Bundesstaat Washington<\/a>, das unten sind <a href=\"http:\/\/maps.google.com\/maps?hl=en&#038;ll=-2.638768,-42.923391&#038;spn=0.026708,0.039997&#038;t=h&#038;z=16\">D\u00fcnen im Lencois Maranhenses Nationalpark, Brasilien<\/a>.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/cdn.theatlantic.com\/static\/infocus\/where080311\/s_w15_00000038.jpg\" rel=\"lightbox[5096]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/cdn.theatlantic.com\/static\/infocus\/where080311\/s_w15_00000038.jpg\" class=\"alignnone\" width=\"500\" height=\"293\" \/><\/a><\/p>\n<p>Daran tritt ein wesentlicher Aspekt von Fotografie deutlich hervor: Man muss wissen, dass das ein Foto ist. Als surreales Gem\u00e4lde k\u00f6nnte es kaum Geltung bekommen. <\/p>\n<p>(via <a href=\"http:\/\/www.theatlantic.com\/infocus\/2011\/08\/where-in-the-world-a-google-earth-puzzle\/100120\/\">the Atlantic<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine der gr\u00f6\u00dften \u00e4sthetischen Sensationen der letzten 10 Jahre kam nicht von der Kunst, sondern von der Technik: Google Earth. 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