{"id":3541,"date":"2010-09-14T15:43:52","date_gmt":"2010-09-14T13:43:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=3541"},"modified":"2010-09-14T15:46:30","modified_gmt":"2010-09-14T13:46:30","slug":"komponieren-lassen-essay-2-zu-feeds-horen-tv","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=3541","title":{"rendered":"Komponieren lassen &#8211; Essay #2 zu &#8222;Feeds. H\u00f6ren TV&#8220;"},"content":{"rendered":"<h1><span style=\"font-size: 14pt; font-weight: normal; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Komponieren lassen<\/span><\/h1>\n<p style=\"margin: 0cm 0cm 0.0001pt;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>Zum Musiktheater <em>Feeds. H\u00f6ren TV.<\/em><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>1.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>Autorschaft ist ein Konstrukt. Was ist von mir? \u201eSchon ich selbst bin nicht von mir\u201c (Sophie Rois). Jede Komposition ist eine Weiterkomposition. Wer komponiert, nimmt eine Auswahl existierender Musik, reduziert sie auf vorkompositorischen Zustand zur\u00fcck und setzt von da neu zusammen, bis es wieder Werkcharakter hat. Der Autor ist nicht tot, wie Roland Barthes sagte, aber die Toten sind bei uns noch immer Autoren. Ein Werk ist voll anderer Musik oder ihrer Rudimente.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; text-indent: 35.4pt;\"><span>Dann spielen Instrumentalisten das St\u00fcck, es sind deren Muskeln und Nerven, die die Kl\u00e4nge erzeugen und steuern, ihre geistigen Kr\u00e4fte, die den Werkcorpus formen. Des weiteren haben die Instrumentenbauer ihren Anteil \u2013 wie viele Instanzen hat \u00fcberhaupt ein Werk? Jeder, selbst ein Beethoven, steht noch \u201eauf den Schultern von Riesen\u201c (Isaac Newton).<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; text-indent: 35.4pt;\"><span>Ich tue zun\u00e4chst nichts weiter als diesen Umstand kenntlich zu machen; die Einzelt\u00f6ne \u201evergr\u00f6bere\u201c (Martin Sch\u00fcttler) ich immer wieder zu ganzen Musiken. Ich bezeichne das als \u201eMusik mit Musik\u201c. Nicht Musik <em>\u00fcber<\/em> Musik, das w\u00e4re viel spezieller.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>2.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">Angefangen hat es bei mir mit kurzen Samples, Schnipseln aus Popmusik, kaum l\u00e4nger als ein einzelner Ton, und ich habe sie angewendet wie einzelne T\u00f6ne, auf alle m\u00f6glichen Satztechniken der Neuen Musik der letzten 70 Jahre (<em>Dekonfabulation<\/em>); kleine Widerhaken und Selbstl\u00e4ufer. Es wurden immer mehr, bis zu 70 200 (<em>product placements<\/em>). Dann habe ich die Noten ganzer St\u00fccke in die Tasten gedr\u00fcckt und am Computer daraus andere Resultate generiert (<em>5 Programmierungen eines MIDI-Keyboards<\/em>). Dann aus Aktienkursen Melodien gebildet: Jeder Mensch ist ein K\u00fcnstler, auch Banker; ein Pop-Kompositionsprogramm hat mir daraus St\u00fccke arrangiert (<em>Charts Music<\/em>). Dann habe ich meine Musik von Komponisten aus Billiglohnl\u00e4ndern gegen (wenig) Geld nachahmen lassen (<em>Fremdarbeit<\/em>). Ich habe Programmiercode als Schallwelle erklingen lassen (<em>Compression Sound Art<\/em>), einen Kompositionswettbewerb f\u00fcr mich ausgerichtet (<em>Fremdarbeit<\/em>), f\u00fcr die Wiedergabe einer Aufnahme des Papstes ein Kondom als Membran benutzt (<em>Compression Sound Art<\/em>) und die Tonspuren kompletter Filme in wenigen Sekunden abgespielt (<em>Kantate<\/em>).<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>3.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Ich lasse also komponieren. Ich lass es bleiben und lasse andere arbeiten, fr\u00fcher oder jetzt. Warum? Weil sie es tun. So ist die Welt. Ich muss kein Handwerk aus\u00fcben, wof\u00fcr es Maschinen gibt, ich muss nicht an der Feder knabbern, wenn andere bereits auf L\u00f6sungen gekommen sind. Ich lebe nicht isoliert, sondern beziehe mich auf Dinge. Die meisten Komponisten komponieren immer noch an der falschen Stelle: \u201eGr\u00f6\u00dfere Geb\u00e4ude kennen sie nicht als solche, die ein einziger zu bauen imstande ist!\u201c (Bertolt Brecht, <em>Geschichten vom Herrn Keuner<\/em>)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\" style=\"text-indent: 35.4pt;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">(\u00dcbertrieben gesagt: Das <em>Medium<\/em> muss komponiert werden, was dann damit gemacht wird ist nur dramaturgisches Handwerk, Einsatz der \u00fcblichen musikalischen Fantasie, die auch jeder Kirchenmusiker hat.)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\" style=\"text-indent: 35.4pt;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span>4.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>Ich wurde mal gebeten, f\u00fcr ein Theaterst\u00fcck eine tragische Musik zu schreiben. Ich habe mit dem Hinweis abgelehnt, dass es schon Tausende tragischer Musiken gebe. Dem ist nichts hinzuzuf\u00fcgen! Sie sollen sich doch in der Musikgeschichte bedienen. <\/span>Ich komponiere nur da, wo es auch etwas zu komponieren gibt. <span>Das Rad braucht man nicht nur nicht neu zu erfinden, man braucht es auch nicht neu zu bauen. Schlie\u00dflich werden geistige Leistungen nicht weggenommen, sondern vervielf\u00e4ltigt.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; text-indent: 35.4pt;\"><span>Die gro\u00dfen Gef\u00fchlsregungen der Menschen sind alle in Musik ausgedr\u00fcckt, und diese Musiken funktionieren wahrscheinlich f\u00fcr immer (Spannung-Entspannung!). \u201eEs stimmte auf eine gewisse Art mit meiner eigenen und, wie ich herausbekommen hatte, gar nicht nur individuellen, wachsenden Neigung \u00fcberein, alles Leben als Kulturprodukt und in Gestalt mythischer Klischees zu sehen und das Zitat der \u201aselbst\u00e4ndigen\u2019 Erfindung vorzuziehen.\u201c (Thomas Mann, <em>Die Entstehung des Doktor Faustus<\/em>)<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>5.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>Aber gerade weil das Schaffen heute so hochgradig in Bez\u00fcgen zum Vorhandenen steht, ist Originalit\u00e4t geboten. Freilich gibt es Ideen, qualitative Spr\u00fcnge, Leistungen einzelner. Die Haltung ist jedoch eine andere als die des genial-autonomen Autors: Open Source. Man legt die Quellen offen und hat seine transparenten Anliegen damit.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\" style=\"text-indent: 35.4pt;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Originalit\u00e4t ist eine Frage der Ebene. Es empfiehlt sich \u00fcberhaupt, zwischen Medien wechseln zu k\u00f6nnen. Ein relativiertes Medium ist ein bewussteres.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #ff6600;\"> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText2\" style=\"line-height: normal;\">6.<\/p>\n<p class=\"MsoBodyText2\" style=\"line-height: normal;\">\u201aHandwerk\u2019 ist etwas Objektives. Nicht was der Kopf und nicht was das Herz macht, sondern was in der Hand liegt, von ihr verrichtet wird und was von anderen H\u00e4nden abgeschaut werden kann \u2013 das ist das Handwerk. F\u00fcr die Instrumentation etwa kann ein Handbuch viel dar\u00fcber informieren, welche Kombinationen eignen.<\/p>\n<p class=\"MsoBodyText2\" style=\"text-indent: 35.4pt; line-height: normal;\">Das hat den Charakter des Funktionellen. Eine Stelle spielt die Trompete, weil es herausstechen soll, weil es gl\u00e4nzen soll, weil es jazzig klingen soll. Freilich kann einem das unmittelbar einfallen, \u00e4ndert aber nichts an solchen Tatsachen, die sp\u00e4testens ein Musikwissenschaftler konstatieren wird. Funktional wof\u00fcr? Wir enden bei den elementaren musikalischen Qualit\u00e4ten: Klangsch\u00f6nheit, Stimmung, Gestaltbildung, Spannung-Entspannung, Erwartungsreize. Dar\u00fcber hinaus aber auch bei begrifflichem Gehalt, bis hin zur politischen Stellungnahme und Agitation. Instrumentieren ist Instrumentalisieren, und umgekehrt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; text-indent: 35.4pt;\"><span>Das Mittel ist Nachricht, aber nicht Zweck! Musik machen mit Musik.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>7.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>Wir leben im Zeitalter der Objektivierung und Funktionalisierung alles \u00c4sthetischen: so formuliere ich die \u201egehalts\u00e4sthetische Wende\u201c (Harry Lehmann). An \u201aMaterial\u2019 oder \u201aMedien\u2019 ist reichlich vorhanden. Das ist aber kein einfaches Lexikon an Vokabeln, mit denen man nun S\u00e4tze bilden k\u00f6nnte. Material ist grob und gro\u00df, die T\u00f6ne sind schwer und sperrig. Sie ziehen sich sogleich zu ganzen Gebilden zusammen. Schon der Einzelton ist eine Klangkomposition.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\" style=\"text-indent: 35.4pt;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Wie damit also umgehen? Wenn es bewusste Werktreue gibt, muss es auch bewusste Werkuntreue geben, ein Regietheater in der Musik. Einen Klavierton mit einem Cembaloton kombinieren. Den J\u00e4gerchor zwei Oktaven tiefer singen (wenn \u00fcberhaupt). Warum betrifft \u201aInterpretation\u2019 immer nur Tempo, Phrasierung und Dynamik? Mit diesem Interpretationsbegriff wird die Klassik nicht aktualisiert, sondern neutralisiert. Wir sind Entfremdete und jede Form von Zweckentfremdung ist darum ehrlicher. Wer den J\u00e4gerchor richtig singt, singt ihn falsch (oder sind wir etwa im 19. Jahrhundert?). Ich finde es ja selber peinlich, dass die Musik dem schon wieder in die Jahre kommenden Regie(sprech)theater nachh\u00e4ngt, aber da muss sie jetzt auch noch durch, und zwar gr\u00fcndlich. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>8.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">In <em>Feeds<\/em>: die architektonischen Ma\u00dfe eines Bordells in musikalische Formproportionen umgesetzt, den verarmten Mozart mit billigen Instrumenten aufgef\u00fchrt, Einkommensstatistiken mit dem pro-Ton-1-Euro &#8211; Algorithmus musikalisiert, aus alten Computerspielen die Musiken gesammelt, wenn der Held stirbt, einen kriminellen Text mit Zensurt\u00f6nen zur Partitur einer Melodie verwandelt, L\u00fcgen akustisch signalisiert, Politikerreden in Partituren transformiert, Sch\u00f6nbergs <em>Pierrot<\/em> mit einer Navigationsger\u00e4tstimme nachgesprochen, den Grad der Passivit\u00e4t der Zuh\u00f6rer h\u00f6rbar gemacht, und so weiter.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>9.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Der Extremfall ist das Readymade, das komplett \u00dcbernommene, das nur noch durch minimalsten Zusatz oder Re-Kontextualisierung zu einem neuen Werk wird. Daneben ist es aber vor allem das Transformieren aus anderen Medien und Bereichen in die Musik und das neu Machen Lassen durch andere oder Maschinen: der erweiterte Readymade-Begriff.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\" style=\"text-indent: 35.4pt;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">All das ist in der Musik des Konzertsaals ein kaum bestelltes Feld. Die <em>Musique conr\u00e8te<\/em> hat sich auf Schaeffer, Henry und Ferrari beschr\u00e4nkt, in Deutschland wurde sie adornitisch exkludiert, in Frankreich vom langweiligen Spektralismus abgel\u00f6st, am ehesten weitergediehen sind diese Dinge nach Cage im amerikanischen Untergrund, beim Sampling der U-Musik und in der Klangkunst. Musique concr\u00e8te, Sampling, Field Recordings, Intertextualit\u00e4t, Cut-up, Collage, Bricollage, Remix, Mash-Up \u2013 das hat sich auch etwas diffundiert und leicht ist gesagt: gab\u2019s doch schon.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify; text-indent: 35.4pt;\">Nein. Das f\u00e4ngt gerade erst an. Durch das Web 2.0 entsteht eine riesige Mash-Up-Kultur, im Pop wie im Ernst. Man denke an <em>Hitler finds out&#8230;<\/em>, die <em>Inappropriate Soundtracks<\/em> oder die <em>Shreds<\/em> (bitte alles bei YouTube googeln), undundund. Erstens: die gro\u00dfen Mengen, die verf\u00fcgbar sind, die Archive der Welt. Zweitens: Open-Source-Software l\u00e4sst an jedem Laptop die Errungenschaften von 60 Jahren elektronischer Musik (und allen anderen Medien) kostenlos anwenden; noch vor 15 Jahren war das nur in extrem teuren Studios m\u00f6glich. Material und Technik stehen in nie dagewesenem Umfang allen zur Verf\u00fcgung, das kann nun kombiniert werden. Wer mir erz\u00e4hlt, dies w\u00e4re ja schon bekannt und gegessen, der m\u00f6ge die Neue-Musik-Landschaft in Deutschland begutachten, da feiern ganz andere Urst\u00e4nd fr\u00f6hlich weiter.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span> <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\"><span>10.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Ist Funktionalisierung banal? Auf der B\u00fchne auf die CDU schimpfen kunstlos? Die Kl\u00e4nge verbal unterf\u00fcttern didaktisch? Wo bleibt das Nichtidentische, der \u00e4sthetische Mehrwert, die gef\u00fchlte Unendlichkeit und unaussch\u00f6pfliche Tiefe? Ist Konzeptkunst in der Musik \u00fcberhaupt m\u00f6glich, da sie doch Zeit einnimmt und darum immer irgendwie Details braucht? K\u00f6nnen Konzepte anders offen sein als nur durch vages Rumexperimentieren? <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoBodyText\" style=\"text-indent: 35.4pt;\"><span style=\"font-size: 12pt; font-family: &quot;Times New Roman&quot;;\">Ja, ja, ja. Das kann Musiktheater leisten. Formal beispielsweise mit dem Talkshow-Format als einem b\u00fchnentauglichen \u201aGespr\u00e4chskonzert\u2019. \u00c4sthetisch mit Witz. <span class=\"uistorymessage\">&#8222;Irgendwie mehr als Klaus Hubers Oratorium \u00fcber die &#8218;Geknechteten&#8216; hat mich seinerzeit der gerade herausgekommene Film <em>Der Sinn des Lebens<\/em> von Monty Python politisch-\u00e4sthetisch motiviert.&#8220; (Cornelius Schwehr aus dem Ged\u00e4chtnis zitiert.) Details durch Konzeptmenge, Mehrwert durch Widerspr\u00fcche (die CDU loben!).<\/span><\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\" style=\"text-align: justify;\">\u201eKunst macht sichtbar\u201c (Paul Klee); sie sichtet aber auch das Machbare. Sie schafft Medien.<\/p>\n<p>[ad#ad2]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Komponieren lassen Zum Musiktheater Feeds. H\u00f6ren TV. 1. Autorschaft ist ein Konstrukt. Was ist von mir? \u201eSchon ich selbst bin nicht von mir\u201c (Sophie Rois). Jede Komposition ist eine Weiterkomposition. Wer komponiert, nimmt eine Auswahl existierender Musik, reduziert sie auf vorkompositorischen Zustand zur\u00fcck und setzt von da neu zusammen, bis es wieder Werkcharakter hat. 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