{"id":23884,"date":"2021-09-01T12:21:37","date_gmt":"2021-09-01T10:21:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=23884"},"modified":"2021-09-01T12:21:37","modified_gmt":"2021-09-01T10:21:37","slug":"2021-rhythms-of-history","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=23884","title":{"rendered":"20:21 Rhythms of History"},"content":{"rendered":"<p>Bei den Donaueschinger Musiktagen 15.-17. Oktober ist Premiere meines neuen Filmwerks. Vorverkauf startet <a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swrclassic\/donaueschinger-musiktage\/programm-und-kartenvorverkauf-100.html\">heute<\/a>!<\/p>\n<p>[english version below]<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.kreidler-net.de\/kulturtechno-files\/plakat.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"708\" \/><\/p>\n<p>+++++++++<br \/>\n+++++++++<\/p>\n<p>Johannes Kreidler<br \/>\n<strong>20:21 Rhythms of History<\/strong><br \/>\nMusik-Film (2021)<br \/>\n46 Minuten <\/p>\n<p>Salome Kammer, Stimme<br \/>\nAlexandre Babel, Schlagzeug<br \/>\nSilke Lange, Akkordeon<br \/>\nNoa Niv, Posaune<br \/>\nSonja Lena Schmid, Cello<br \/>\nErnst Surberg, Keyboard<br \/>\nJohannes Kreidler, Konzepte \/ Musik \/ Computergrafik \/ Regie<br \/>\nDejana Sekulic, Inneneinrichtungen<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Filmmontage ist bekanntlich durch Sergej Eisenstein zu k\u00fcnstlerischer Reife gelangt. Und eine Einstellung, wie Rainer Werner Fassbinder sagt, ist im Doppelsinn nicht nur der eingestellte Winkel der Kameraperspektive, es zeigt sich darin auch die Einstellung \u2013 also Haltung \u2013 des Autors. Ein Aneinanderf\u00fcgen, ein In-Beziehung-setzen solcher Einstellungen, sie sozusagen unter Zeit-Druck setzen, erzeugt dann eine komplexe Aussage.<\/p>\n<p>In der Musik ist man die Einheit der Performance gewohnt. Eine Melodie kann man zerschneiden, aber schwerlich ein Cello und nicht seinen Spieler, nicht die Gegenwart. Performance kann gar nicht heterogen sein; bei dieser Praxis im Hier und Jetzt gibt es keine Pl\u00f6tzlichkeit, alles hat sein organisches Ausholen, Luftholen, es gibt nur die eigene Zeit. Film dagegen braucht keinen Auftakt, Montage ist die Kunst der Auftaktlosigkeit, der Schocks.<br \/>\nFilm, das ist ein eng begrenzter Rahmen, der nichts verr\u00e4t vom Drumherum, und zeitlich folgen Einstellungswechsel unvermittelt aufeinander, zwischen denen tats\u00e4chlich Stunden, Wochen, ein Jahrhundert gelegen haben k\u00f6nnen. Ihre Reihenfolgen sind wom\u00f6glich vertauscht, der Zeitcursor springt andauernd, zur\u00fcck und \u00bb\u00fcber Gr\u00e4ber vorw\u00e4rts\u00ab. Im Unterschied zu den Rhythmen eines live gespielten Cellos ist bei den Rhythmen, die einer Celloaufnahme durch Schnitte beigebracht werden, das Kontinuum der Zeit verloren, ersetzt durch k\u00fcnstliche Anordnung, oder vielleicht erst Ordnung oder Zeit \u00fcberhaupt. Film ist Zeitmedium im doppelten Sinne: Er \u00fcberliefert vergangene Zeit in einem eigenen Zeitablauf.<br \/>\n\u00bbDie dem kinematographischen Bild eigene anormale Bewegung befreit die Zeit von jeder Verkettung, sie erlaubt eine direkte Pr\u00e4sentation der Zeit, indem sie das Unterordnungsverh\u00e4ltnis, das diese an die normale Bewegung bindet, umkehrt; \u203ader Film ist die einzige Erfahrung, in der mir Zeit als Wahrnehmung gegeben ist.\u2039\u00ab (Gilles Deleuze)<br \/>\nUnd dem gilt im Verbund mit Musik mein Interesse.<\/p>\n<p>Musiker filmisch komponieren, Noten inszenieren, Schallwellenvisualisierungen platzieren, damit kann ich Einstellungen zur Musik \u00fcberhaupt artikulieren, sie rahmen, \u00e4sthetisch kommentieren und Symbole formen. Ohnehin verstehe ich das Komponieren von Musik schon lange als dem Filmen \u00e4hnlich, will sagen: Immer befindet sich bereits etwas vor der Linse, es gibt kein blankes Notenblatt, man schlie\u00dft Vorhandenes in einen Rahmen ein, editiert, baut um. Die Kantsche Frage, was kann ich \u00fcberhaupt wissen?, hei\u00dft gleichfalls: was kann ich \u00fcberhaupt komponieren? Der Stand der Instrumente und der digitalen Hardware, die Struktur der Notenschrift und Softwares, das Archiv Internet, die Konzepte des H\u00f6rens, das sind die gegebenen oder weiterzutreibenden Medien der Komposition.<br \/>\nUnd mittlerweile arbeite ich darum auch als Filmemacher, was hei\u00dft, ich begreife Film als Reflexionsmedium der Musik, und Musik als Reflexionsmedium des Films.<\/p>\n<p>Zeit hat keine Geschwindigkeit, sie vergeht absolut gleichm\u00e4\u00dfig. Musik hat alle Zeit der Welt, vom Zeitpunkt zur Zeitfl\u00e4che und zum Zeitraum, aber sie verbraucht sie unweigerlich. Jedes Cellost\u00fcck verbraucht wieder ein bisschen mehr vom Cello. Das Cembalo ist l\u00e4ngst und nahezu vollst\u00e4ndig aufgefressen vom Barock. Die Instrumente werden St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck in Musik umgesetzt, bis sie aufgebraucht sind. <\/p>\n<p>Schaut man einen Film, schaut man Vergangenes. Er pr\u00e4sen(s)-tiert, ver-gegenw\u00e4rtigt Vergangenheit. Bilder und Kl\u00e4nge erscheinen, die irgendwann fr\u00fcher aufgenommen wurden, die agierenden Personen sind mittlerweile \u00e4lter; letztlich ist jedes Portraitfoto, schreibt Susan Sontag, ein Memento Mori.<br \/>\nWenn Musik ein Reflexionsmedium f\u00fcr Film ist, dann kann Musik als Film in besonderem Ma\u00dfe auch ein Reflexionsmedium f\u00fcr Zeitlichkeit, und also f\u00fcr Geschichte sein. Der Schnitt, danach Dauer und Rhythmus, die zu entfaltende Falte, die H\u00e4ufung, die Verdichtung, Kontraktion und Aufl\u00f6sung, Zeitsturz, Verschiebung vom Erlebten ins Erinnerte \u2013 dem soll hier die Aufmerksamkeit und Fantasie gelten. Klangvisualisierung ist eine Klangarchivierung. Der ganze Film ist eine strukturelle Reflexion dar\u00fcber. Und auch der Versuch einer Vision.<\/p>\n<p>Der Mensch ist mit dem Begriff wie mit dem Schnitt talentiert, mit dessen Wucht er seine Welt von Chaos scheidet, und man h\u00f6rt gleichfalls begrifflich, H\u00f6ren ist \u2013 mittlerweile \u2013 von sprachlichem Wissen zutiefst durchsetzt.<br \/>\nDer Schnitt im Film ist gleichfalls Zeilenumbruch, Sekundenschlaf, totes Intervall. Schon mit dem Lidschlag f\u00e4ngt es an, ein Shutter, \u00e4hnlich den 25 Einzelbildern pro Sekunde, jenem Trug, auf dem Filmbewegung \u00fcberhaupt fu\u00dft. Wann sind wir uns in der \u203aEchtzeit\u2039 der f\u00e4lligen Schnitte, Revisionen, Reste, Aneinanderkettungen und Auslassungen schon bewusst \u2013, oder umgekehrt, der Illusion von Kontinuit\u00e4t \u00fcberhaupt.<br \/>\nAber der Schnitt kann auch heilen. Er vermag den Gordischen Knoten zu l\u00f6sen. <\/p>\n<p>In Friedrich Nietzsches Beschreibung vom \u203aletzten Menschen\u2039, der, perfektioniert, alle Geschichte hinter sich gelassen hat, ist mehrmals davon die Rede, dass dieser auff\u00e4llig blinzelt, und jahrelang habe ich mich gefragt, was dieses Detail zu bedeuten hat. Vielleicht das: Ohne weitere geschichtliche Z\u00e4suren verselbst\u00e4ndigt sich die Grundfunktion von Wahrnehmung zu einem selbstreferenziellen Tick, \u00fcbermotorisch und halb-blind, sie teilt, wo es gar nichts mehr zu teilen gibt. Der letzte Rhythmus ist der der Wahrnehmung selbst, und paradoxerweise geht damit Blindheit einher. Wahrnehmung muss anderes wahrnehmen. Autoreflexion ist unerl\u00e4sslich, aber nicht jede Gehirnzelle kann sich selbst denken. Die Kamera kann sich nicht selbst filmen, so wie der Hammer nicht sich selbst beh\u00e4mmern kann. Sitzt der Stiel locker, braucht es einen zweiten Hammer, ihn wieder fest einzuschlagen und ihn damit zum Hammer zu machen; der (Kamera-)Blick braucht andere Blicke, die Musik braucht andere Musik, einen geschichtlichen Unterschied, eine \u203aGap\u2039 zwischen den Musikst\u00fccken, Nacht zwischen zwei Tagen. So wie Kunst sich nicht einf\u00fcgt ins Kontinuum der Zeit, sondern darin eingreift und unterbricht.<\/p>\n<p>Hinzu ist gekommen, dass zur Zeit der Entstehung des Films das Corona-Virus hereinbrach. Erst eine Naturkatastrophe, dann auch schnell eine des Ringens um Wahrheit, eine epidemiologische und epistemologische Krise. Form und Rhythmus von In-Formationen werden in Zeiten der Unsicherheit zu besonders empfindlichen Faktoren, sie werden unversehens zu Rhythmen der Geschichte: Kurvenverl\u00e4ufe, Prognosen, Wendepunkte, Lebensenden.<br \/>\nDem ungl\u00fccklichen Moment muss man nicht sagen, verweile doch, das tut er von sich aus schon, Ungl\u00fcck wird potenter memoriert als Gl\u00fcck \u2013 verweile doch nicht! In diesem recht d\u00fcsteren Loch nahm der Film seine Gestalt an.<\/p>\n<p>Das hier ist ein Kinofilm. Die Arbeit zerf\u00e4llt immer mehr in viele, viele Einzelkonzepte. Hier lag im Laufe der Entstehung ein gro\u00dfer Pool vor, aus dem ich zusammengestellt habe, das Minusbolero-Verfahren auf das eigene Material angewandt: ein st\u00e4ndiges Selbstfiltern. Es h\u00e4tte auch anders werden k\u00f6nnen; das Werk k\u00f6nnte auch eine Rauminstallation sein, mit mehreren gro\u00dfen Screens und Live-Musikern. Doch hier liegt das als fixierter Film vor. Im Kinosaal, ein Inne- und Drinnehalten, \u00f6ffnet sich das Zeitfenster eines rechteckigen hellen Fleckens vorne, plus Klang. Der Wert des Kinoraums ist, frei von D\u00fcsternis, die Dunkelheit.<\/p>\n<p>++++++++++++<\/p>\n<p>Johannes Kreidler<br \/>\n<strong>20:21 Rhythms of History <\/strong><\/p>\n<p> As is well known, film montage reached artistic maturity through Sergej Eisenstein. And a shot (Einstellung), as Rainer Werner Fassbinder says, is in a double sense not only the set angle of the camera perspective, it also shows the attitude of the author. Putting such shots together, relating them to each other, putting them under time pressure, so to speak, then creates a complex statement. <\/p>\n<p>In music, one is used to the unity of performance. You can cut up a melody, but hardly a cello and not its player, not the present. Performance cannot be heterogeneous at all; in this practice in the here and now there is no suddenness, everything has its organic catching up, breathing; there is only its own time. Film, on the other hand, needs no upbeat; montage is the art of no upbeat, of shocks.<br \/>\nFilm is a narrowly defined frame that reveals nothing of the surrounding, and in terms of time, changes of setting follow one another abruptly, between which there may actually have been hours, weeks, a century. Their sequences are possibly reversed, the time cursor jumps continuously, back and &#8222;over graves forward&#8220;. In contrast to the rhythms of a cello played live, the continuum of time is lost in the rhythms given to a cello recording by cuts, replaced by artificial arrangement or perhaps by order or time itself. Film is a time medium in a double sense: it transmits past time in its own time sequence.<br \/>\n&#8222;The abnormal movement inherent in the cinematographic image frees time from any concatenation, it allows a direct presentation of time by reversing the relationship of subordination that binds it to normal movement; &#8218;film is the only experience in which time is given to me as perception.'&#8220; (Gilles Deleuze)<br \/>\nAnd this is what I am interested in, in conjunction with music. <\/p>\n<p> Composing music cinematically, staging notes, placing sound wave visualizations, with these I can articulate attitudes to music in general, frame them, comment on them aesthetically and form symbols. In any case, I have long understood composing music to be similar to filming, in other words: there is always something already in front of the lens, there is no blank sheet of music, one includes what is already there in a frame, edits, rebuilds. The Kantian question, &#8222;What can I know at all?&#8220; also means: What can I compose at all? The state of instruments and digital hardware, the structure of musical notation and software, the Internet archive, the concepts of listening, these are the media of composition that are given or are to be pushed further.<br \/>\nAnd in the meantime I also work as a filmmaker, which means that I understand film as a reflection medium of music and music as a reflection medium of film. <\/p>\n<p>Time has no speed, it passes absolutely evenly. Music has all the time in the world, from time moment to time area and time period, but it inevitably consumes it. Each cello piece consumes a little more of the cello. The harpsichord has long since been eaten up, almost completely, by the baroque period. The instruments are transformed into music piece by piece until they are used up.  <\/p>\n<p>When you watch a film, you are watching the past. It makes present, visualizes the past. Images and sounds appear that were recorded sometime earlier, the people acting are older in the meantime; ultimately every portrait photo, writes Susan Sontag, is a memento mori. <\/p>\n<p>If music is a medium of reflection for film, then music as film can also be, to a special degree, a medium of reflection for temporality, that is, for history. The cut, then duration and rhythm, the fold to be unfolded, the accumulation, the condensation, contraction and dissolution, the fall of time, the shift from the experienced to the remembered &#8211; this is what attention and imagination should be directed to here. Sound visualization is a sound archiving. The whole film is a structural reflection on it. And also the attempt at a vision. <\/p>\n<p>The human being is talented with the concept as well as with the cut, with whose force he separates his world from chaos, and one also hears conceptually. Hearing is \u2013 in the meantime \u2013 deeply interspersed with linguistic knowledge.<br \/>\nThe cut in the film is likewise a line break, a microsleep, a dead interval. It already starts with the blink of an eye, a shutter, similar to the 25 frames per second, that illusion on which film movement is based. When are we even aware in &#8222;real time&#8220; of the required cuts, revisions, remnants, concatenations and omissions \u2013 or vice versa, of the illusion of continuity at all?<br \/>\nBut the cut can also heal. It is able to untie the Gordian Knot. <\/p>\n<p>In Friedrich Nietzsche&#8217;s description of the &#8222;last man&#8220;, who \u2013 perfected \u2013 has left all history behind him, it is mentioned several times that he blinks conspicuously, and for years I wondered what this detail meant. Perhaps this: without further historical caesura, the basic function of perception becomes a self-referential tick, over-motorized and half-blind, it divides where there is nothing left to divide at all. The final rhythm is that of perception itself, and paradoxically, blindness accompanies it. Perception must perceive other. Auto-reflection is essential, but not every brain cell can think itself. The camera cannot film itself, just as the hammer cannot hammer itself. If the handle sits loosely, it needs a second hammer to fix it again and thus make it a hammer; the (camera) view needs other views, the music needs other music, a historical difference, a gap between the pieces of music, night between two days. Just as art does not insert itself into the continuum of time, but intervenes and interrupts it. <\/p>\n<p> In addition, at the time of the film&#8217;s creation, the Corona virus struck. First a natural disaster, then also one of the struggle for truth, an epidemiological and epistemological crisis. The form and rhythm of information become particularly sensitive factors in times of uncertainty, they unexpectedly become rhythms of history: curves, forecasts, turning points, ends of life.<br \/>\nOne does not have to say to the unfortunate moment: Linger on! It already does that on its own. Unhappiness is memorized more potently than happiness \u2013 don&#8217;t linger! In this rather gloomy hole the film took its shape. <\/p>\n<p>This is a motion picture. The work breaks apart more and more into many, many individual concepts. In the course of making it, there was a large pool from which I compiled; the Minusbolero procedure applied to my own material: a constant self-filtering. It could have turned out differently; the work could also be a room installation, with several large screens and live musicians. But here it is presented as a fixed film. In the cinema space, a pause and enclosure, the time window of a rectangular bright spot opens before us, plus sound. The value of the cinema space, free of gloom, is darkness.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bei den Donaueschinger Musiktagen 15.-17. Oktober ist Premiere meines neuen Filmwerks. Vorverkauf startet heute! [english version below] +++++++++ +++++++++ Johannes Kreidler 20:21 Rhythms of History Musik-Film (2021) 46 Minuten Salome Kammer, Stimme Alexandre Babel, Schlagzeug Silke Lange, Akkordeon Noa Niv, Posaune Sonja Lena Schmid, Cello Ernst Surberg, Keyboard Johannes Kreidler, Konzepte \/ Musik \/ Computergrafik [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_links_to":"","_links_to_target":"","footnotes":""},"categories":[3],"tags":[],"class_list":["post-23884","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-id"],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23884"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=23884"}],"version-history":[{"count":4,"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23884\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":23888,"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/23884\/revisions\/23888"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=23884"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=23884"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=23884"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}