{"id":15550,"date":"2015-07-23T05:43:37","date_gmt":"2015-07-23T03:43:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=15550"},"modified":"2015-07-23T10:14:15","modified_gmt":"2015-07-23T08:14:15","slug":"immaterial-19","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=15550","title":{"rendered":"Immaterial"},"content":{"rendered":"<p>Hegel<br \/>\n&#8222;Das blo\u00df Fl\u00fcssige ist nicht klingend.&#8220;<br \/>\n\u201eDie Schwingungen sind die Erzitterungen der Materie in sich selbst, die sich als klingend in dieser Negativit\u00e4t erh\u00e4lt, nicht vernichtet wird.\u201c<br \/>\nAufhebung durch W\u00e4rme.<br \/>\n\u201eNicht nur der Musikus wird warm, sondern auch die Instrumente.\u201c<br \/>\nHegel<\/p>\n<p>Konzept als Geste. Eine prinzipiell \u00fcbertragbare T\u00e4tigkeit \/ Krankheit. Ein Konzept hat eine gewisse Unabh\u00e4ngigkeit vom Gegenstand. Jede Realisation ist nur ein Beispiel, \u201enur ein Gleichnis\u201c.<br \/>\nUnd auf einmal ist alles Konzeptmusik.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Hartkern-Pornografie<\/p>\n<p>Die Stimulation des Anus durch Finger-, Zungen- und Lippenber\u00fchrung, Benetzung und Massage. Der After als Mund und Rose.<\/p>\n<p>Ihren Kitzler lecken und sie zieht mit ihren Fingern noch die Schamlippen hoch, dass ihr inneres rotes Fleisch zu sehen ist und ihre Perle noch mehr leckbare Fl\u00e4che anbietet.<\/p>\n<p>Sorge um die sexuelle Gesundheit des Publikums.<br \/>\n\u00c4nderung des Sexualverhaltens nach dem Erleben eines Kunstwerks.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Zum Un\u00e4sthetischen \/ Unsinnlichen.<\/p>\n<p>Claus-Steffen Mahnkopf, \u201e\u00dcber das H\u00f6ren\u201c. Er beschreibt, wie wichtig die technisch hohe Qualit\u00e4t bei Musik sei, die vollendete Akustik usw.. Genauso k\u00f6nnte man auch schreiben, wie toll \u00d6lfarben leuchten und darum nichts als \u00d6lmalerei gelten lassen. Aber wieviel gilt \u00d6lmalerei tats\u00e4chlich heute.<\/p>\n<p>\u00c4hnlich k\u00f6nnte man bei Rainer Nonnenmann, der immerzu postuliert, dass Musik strukturell gut sein muss, auch fragen, warum er nicht gleich noch fordert, dass sie sch\u00f6ne Melodien haben muss.<\/p>\n<p>Das Paradigma der Struktur, das mal ein Gegenbegriff zum musikalischen Thema war \u2013 <em>hier gibt es keine Melodie und Begleitung mehr, keinen Vordersatz und Nachsatz, sondern <\/em>eine Struktur<em> von T\u00f6nen <\/em>\u2013 das dient aus. Es gibt nicht mehr viele Tonsatzmusik (Parametermusik): Haas, teilweise Spahlinger. Jetzt gibt es die Poststruktur, die Struktur von Semantik in der Musik, der skelettartige Zusammenhalt unter dem Fleisch. &#8222;Structures for Orchestra&#8220;: der Minusbolero entkleidet die Struktur von Orchester, von Hierarchien. Eine Poststruktur kann man nicht komponieren, man kann sie nur freilegen. Poststrukturen sind bereits existierende Strukturen, die aber noch nicht sichtbar sind. Eine Struktur ist per definitionem etwas Verborgenes, etwas Ummanteltes (vom Fleisch der Vulva oder von der Membran des Darms). Der Ummantel der Struktur, wird er entfernt, entbl\u00f6\u00dft sich die Poststruktur.<\/p>\n<p>Poststruktur: Kunst der Interpretation. Interpretation muss Komposition werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=13851\">Antworten auf Kritiken am NK<\/a><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.kulturtechno.de\/?p=13960\">Antworten auf Kritiken am NK<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hegel &#8222;Das blo\u00df Fl\u00fcssige ist nicht klingend.&#8220; \u201eDie Schwingungen sind die Erzitterungen der Materie in sich selbst, die sich als klingend in dieser Negativit\u00e4t erh\u00e4lt, nicht vernichtet wird.\u201c Aufhebung durch W\u00e4rme. \u201eNicht nur der Musikus wird warm, sondern auch die Instrumente.\u201c Hegel Konzept als Geste. 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