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Archiv der Artikel die in erstellt wurden.

Etüde für Abspielgerät

Ich freu mich immer, Neue Musik von jungen Komponisten hier posten zu können, heute eine schöne Percussions-Etüde vom Minimalisten Wojciech Kosma, dessen Mikrofon-Blowjob ich schon postete. Statt dass bei der Etüde ein Schlagzeuger tatsächlich was spielt, wird einfach ein Rhythmusgerät gestartet, und auf der Bühne palavert man, oder was auch immer da vorgesehen ist.
Hier das Video einer Aufführung des Stücks, das ist die Partitur (ob das Design absichtlich in der Tradition von Terry Rileys „In C“ gehalten ist?):

Tageslink

Kevin Kelly ist einer der weisesten Analysten der Digitalen Revolution, das beweist er wieder mal mit dem Text „Besser als kostenlos“, den’s jetzt auch auf deutsch gibt. Es geht um die Frage, wie im Netz Geld verdient werden kann.

http://bewegliche-lettern.de/2009/08/kevin-kelly-besser-als-kostenlos-better-than-free/#more-389

The Movies

Mehrmals hatte ich es hier schon davon, dass sich via Software Animationsfilme herstellen lassen müssten. Viel beeindruckender als meine bisherigen Beispiele jetzt hier The Movies, was sogar ein Spiel ist, bei dem man als Regisseur reüssieren muss; aber man kann auch einfach nur Filme con gusto machen. Einer hat gleich versucht, Terminator 2 nachzuinszenieren. Besonders witzig ist dieses homophile Video hier, und dazu der Popohrwurm:

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Wink mit dem Zaunpfahl

(via)

Tageslink

Sehr guter Text von Ulrich Beck, den ich sonst nicht so mag, weil ich den Begriff „Zweite Moderne“ noch zu restaurativ finde und er bei allem Propagieren einer neuen Epoche zu wenig die Technologie in Betracht zieht.
Hier geht’s aber um Armut am Beispiel von San Francisco, die dort wahrlich himmelschreiend ist:

http://www.fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1922985&em_cnt_page=1

Archiv

Ein Aspekt der Digitalisierung, den ich für kaum überschätzbar halte, ist das Archivarische. In meinen Texten komme ich immer wieder auf die Auswirkungen zu sprechen.

An dieser Stelle möchte ich aber einfach mal ein „fantastic!“ ausrufen; auf Archival Sound Recordings heißt es:

Explore 44,500 selected recordings of music, spoken word, and human and natural environments.

Es ist ein Projekt der British Library. Sie veröffentlicht Tausende Aufnahmen die vor 1959 gemacht wurden und deren Komponisten länger als 70 Jahre tot sind. Das sind die britischen Bestimmungen für Leistungsschutzrecht (50 Jahre) und Urheberrecht (70 Jahre nach Tod). Jetzt kommt allerdings die schlechte Nachricht: Die selben Bestimmungen gelten auch in Deutschland (in „Feeds“ nächstes Jahr werde ich haufenweise Aufnahmen von vor 1959 einsetzen), nicht aber in anderen Ländern, darum hat die Website fast alle Aufnahmen für Nicht-UK-Länder unterbunden. Merde! Wir brauchen internationale Standards im digitalen Zeitalter.

Also, leider kann ich jetzt keine Chopin-Balladen von Claudio Arrau gespielt anhören (es sei denn hier). Dafür aber Aufnahmen australischer Ureinwohner von 1898.

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Gesundheitswarnung

Eine Rechnung meines Arztes ging an „Frau Johannes Kreidler“. Ich fange an, an seinen Fähigkeiten zu zweifeln.

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Instrumente

Heute: Das Auto. Irgendwann wird man den Führerschein an der Musikhochschule machen. Dann würde ich ihn auch gleich schaffen und nicht drei Anläufe brauchen.

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Autonomie

Arbeiten von Michel de Broin.

(via)

Tageslink

Ein elektronisches Stück, dass sich vorwärts wie rückwärts gleich anhört, also ein akustisches Palindrom. So Sachen haben Johann Sebastian Bach, Alban Berg etc. auch schon angedacht, elektronisch ist es natürlich noch mal was anderes, allerdings auch kein sonderliches Kunststück; zumindest bei diesem Track hier „Reversible Jacket“ ist die Klanglichkeit noch recht unspezifisch.


http://margaretnoble.net/blog/reversible-jacket/

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