Unser Bundesguido, Außenminister in spe, stellt seine Spachkompetenz schon mal unter Beweis.
Vielleicht sollte er besser Minister für deutsche Fragen werden?
Alle FDP-Wähler hier klicken:
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Unser Bundesguido, Außenminister in spe, stellt seine Spachkompetenz schon mal unter Beweis.
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Nicht nur Sonnenblumen wenden sich nach dem Licht um, auch Äpfel können sich selbst bewegen.
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Interessiert hier wahrscheinlich keinen, aber das Blog ist halt auch mein Archiv. Arno weist mich auf eine uralte Kritik hin zu einem meiner ersten Stücke überhaupt, die öffentlich gespielt wurden (bzw. zum Uraufführungskonzert der beiden Preisträger des Hans-Stieber-Preises, Arno et moi). Ich habe etwas gebraucht bis ich den Satz über mein Stück verstanden habe, aber er soll wohl ein Tadel sein. Zu dumm dass ich das erst jetzt zu lesen bekomme und daher noch weitere neun Jahre lang amorphe, von Thomas Müllers trübe strudelnder Ursuppe gedüngte Musik komponiert habe.
http://archiv.mz-web.de/pasmz/articleShow.do?id=HC-11-28-2000-08000013255D
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Wieder zum Thema der letzten Tage: Die MidiGun. Hätte mich vor ein paar Jahren, als ich Joysticks etc. zweckentfremdete bestimmt inspiriert.
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Aber leider auf der falschen Seite. Wie ich gestern schon Klang als Waffe verlinkt habe, schneit mir just das hier rein (danke, Micha!):
Only a few hundreds protesters took to the streets of Pittsburgh to mark the opening day of the G20 summit of world leaders, but the police were taking no chances.
Sonic weapons or long-range acoustic devices have been used by the US military overseas, notably against Somali pirates and Iraqi insurgents.
But US security forces turned the piercing sound on their own citizens to widespread outrage. Pittsburgh officials said that it was the first time the „sound cannon“ had been used publicly.
Please note this is very loud.
(via)
und dem Markt freie Hand gegeben. Die Mehrheit hat entschieden.
Hab hier vor einiger Zeit ne Instrumenten-Reihe angefangen, wie unterdes Peter Glaser noch viel intensiver; dazu aber auch meinerseits mal wieder ein Link:
Armee in Honduras setzt Schallkanonen ein
http://www.heise.de/tp/blogs/8/145858
Arme Klangkunst. Farb-, Film- oder Lyrikkanonen wird’s nie geben.
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Reihenformen haben mich immer schon angeturnt, die barocke Suite wie Strawinskys Sacre du Printemps. Die Fortsetzung davon ist heute die Sammlung. Sammeln statt Kontextualisieren, Vergleichen statt Beziehen, Differenz statt Montage, Menge statt Fälle! Mein Paradebeispiel ist der Experimentalfilm „Prayer“ von Jay Rosenblatt (leider nicht im Netz), ein Film in dem eine Kollektion verschiedener Aufnahmen von Menschenmengen gezeigt wird, die sich gerade zum Gebet verneigen, also eine ständige Abwärtsbewegung. Hier habe ich mal einen Film gepostet, in dem sämtliche „fucks & shits“ aus einer US-Serie zusammengetragen wurden, Bilder von Klaus Merkel könnte man nennen, oder hier wieder in interessantes Beispiel: Fotos von Barack Obama, die bei einem Empfang entstanden sind, den der US-Präsident im Metropolitan Museum in New York während der Uno-Generalversammlung gegeben hat und sein immergleiches Grinsen offenbaren. Verschwörungstheoretikerparanoiker glauben ja, wir würden von außerirdischen Echsen regiert. Ist das der Beweis? Na, vielleicht wurden um des Beweises willen doch ein paar weniger taugliche Fotos nicht herangezogen.
(via)
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Federico Reuben, Komponist von dem ich 2004 in Holland das Abkucken abgekuckt habe, ruft ehrgeizige Pianisten dazu auf, dies hier zu spielen, aufzunehmen und bei YouTube als Videoantwort auf sein Video hochzuladen. Muss sagen: Schon sehr ehrgeizig, dieses Tempo…
Ah, es gibt noch mehr, auch eine Kontrabass- und eine Schlagzeugstimme. Die Hintergründe und wie das alles gehen soll weiß ich nicht, aber es hat seinen optisch-musikalischen Reiz.